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Ordentliche Einschaltquote bei Dresdner Stadtrats-TV

Bis zu 3000 Nutzer Ordentliche Einschaltquote bei Dresdner Stadtrats-TV

Wenn die Piraten-Stadträte Martin Schulte-Wissermann und Norbert Engemaier im Plenarsaal ans Mikrofon treten, dann begrüßen sie nicht nur den Oberbürgermeister und die Stadträte, sondern auch die Nutzer des Livestreams von den Stadtratssitzungen. Das hört sich putzig an, hat aber durchaus seine Berechtigung. Denn immer mehr gucken zu.

Wie Stadtsprecher Kai Schulz auf Anfrage der DNN mitteilte, findet die Live-Übertragung der Sitzungen regelmäßig mehr als tausend Betrachter.

Quelle: sl

Dresden.  Wenn die Piraten-Stadträte Martin Schulte-Wissermann und Norbert Engemaier im Plenarsaal ans Mikrofon treten, dann begrüßen sie nicht nur den Oberbürgermeister und die Stadträte, sondern auch die Nutzer des Livestreams von den Stadtratssitzungen. Das hört sich putzig an, hat aber durchaus seine Berechtigung. Wie Stadtsprecher Kai Schulz auf Anfrage der DNN mitteilte, findet die Live-Übertragung der Sitzungen regelmäßig mehr als tausend Betrachter.

Spitzenreiter in der Jahresbilanz 2016 war die Sitzung am 24. November mit 2945 Zugriffen. An diesem denkwürdigen Abend wurde der Haushalt beschlossen. 1762 Nutzer verfolgten die Debatte am Tag der Sitzung, 1183 Interessenten riefen nach dem 24. November die Aufzeichnung der Sitzung im Archiv auf. Die 2000er-Marke knackte nur noch der Stadtrat am 15. und 16. Dezember, die zweitägige Sitzung fand 2189 Nutzer, von denen 1232 an den Sitzungstagen online waren.

Hohe Einschaltquoten im vergangenen Jahr hatten der 21. Januar mit 1905 Nutzern, der 3. März mit 1776 Besuchern und der 2. Juni mit 1719 Nutzern. Die Sitzung am 14. Juli wurde dagegen nur 526 Mal abgerufen, der 25. Februar flimmerte bei 986 Interessenten auf dem Bildschirm. Die Zahl der Nutzer, die am Sitzungstag den Livestream aufrief, war naturgemäß deutlich niedriger: 1047 am 21. Januar, 707 am 3. März und 1195 am 2. Juni. Die erste Sitzung dieses Jahres am 26. Januar fand laut Schulz 1283 Nutzer, wobei 703 von ihnen am Sitzungstag das Geschehen mitverfolgte.

Mitverfolgte? Das ist sehr zu relativieren: Die durchschnittliche Verweildauer eines Nutzers auf der Livestream-Seite beträgt gerade mal zwei Minuten und 37 Sekunden. Was heißt: Den Betrachtern geht relativ schnell die Puste aus bei den Stadtratsdebatten. Zum Vergleich: Bei einer normalen Debatte beträgt die Redezeit eines Stadtrates fünf Minuten. Der Durchschnittsnutzer schaut sich demnach nicht mal einen kompletten Redebeitrag an.

Am 3. November mussten die Nutzer komplett durchschnaufen: Da gab es eine technische Panne bei dresden.de, deshalb konnten 868 Interessenten nur die Aufzeichnung abrufen. Bei den von Schulz aufgezählten Nutzern handelt es sich um Menschen, die nicht im Rathaus das Internet besuchen. „Gezählt werden ausschließlich Seitenaufrufe, die nicht aus dem Hausnetz der Stadtverwaltung kommen“, erklärte Schulz.

Die Sitzungen des Stadtrats werden seit September 2013 live im Internet übertragen. Am Anfang lagen die Nutzerzahlen deutlich unter 1000. Sie stiegen kontinuierlich und erreichten bei Debatten über bestimmte Themen hohe Werte. Als es zum Beispiel im April 2015 um die Zukunft der Dresdner Eislöwen ging, waren 2962 Nutzer live im Internet dabei. Der Stadtrat hat für die Jahre 2015/2016 im Doppelhaushalt 40 000 Euro für die Übertragung der Sitzungen bereitgestellt. Auch im Etat für 2017/2018 sind die Mittel eingeplant.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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