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Neue Runde in der Diskussion um Wiederbelebung des Fernsehturms in Dresden

Tourismus Neue Runde in der Diskussion um Wiederbelebung des Fernsehturms in Dresden

Der Fernsehturm beschäftigt am heutigen Donnerstag den Stadtrat. Von der Verwaltung sollen die Grundlagen für die weitere Diskussion geschaffen werden.

Die Revitalisierung des Dresdner Fernsehturms wird seit einiger Zeit wieder intensiv diskutiert.
 

Quelle: dpa/ZB

Dresden.  Nächste Runde in der Diskussion um die Wiederbelebung des Fernsehturms: Der Stadtrat wird am heutigen Donnerstag einen Antrag der FDP dazu behandeln. Bei der CDU bröckelt der Widerstand gegen eine Förderung des Projekts mit öffentlichen Geldern. Die Revitalisierung wird seit einiger Zeit wieder intensiv diskutiert, eine Machbarkeitsstudie spricht von Kosten zwischen 15 und mehr als 60 Millionen Euro für die Sanierung mit verschiedenen Szenarien.

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Zukunftsvisionen um den Fernsehturm

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Mit dem Antrag der FDP soll der Oberbürgermeister verschiedene Aufträge erhalten. Mit dem Eigentümer Telekom müsse die Stadtverwaltung klären, unter welchen Bedingungen sie eine Wiedereröffnung zulassen und den Betrieb als Ausflugsziel dulden oder unterstützen würde. Auch eventuelle Verkaufsabsichten soll die Stadt klären. Außerdem wollen die Liberalen Eigentümer- und Betreibermodelle erörtert bekommen, die für den Fall einer Wiedereröffnung denkbar und realistisch sind. Der OB soll gleichzeitig den Sanierungsbedarf in den kommenden Jahren klären und bis zur endgültigen Entscheidung für oder gegen eine Wiedereröffnung weitere bauliche oder baurechtliche Veränderungen auf dem Areal vermeiden. Damit soll unter anderem die Entsieglung von Park- und Verkehrsflächen ausgeschlossen werden. Bei der FDP gibt es große Sympathie, die Wiederbelebung auch mit öffentlichen Geldern zu unterstützen. Dabei wird gern auf die hohen Investitionen der Stadt in Kulturprojekte wie Kulturpalast und Kraftwerk Mitte verwiesen.

Fernsehturm

Soll der Dresdner Fernsehturm wieder eröffnet werden?

In der CDU war dazu bislang klarer Widerspruch formuliert worden. Stadtratsfraktionschef Jan Donhauser lehnte den Einsatz öffentlicher Gelder in der Vergangenheit kategorisch ab. Inzwischen werden andere Töne angeschlagen. Der Fraktionschef sprach von seiner persönlichen Meinung. Die Stadt müsse Prioritäten setzen, sagte Donhauser mit Verweis unter anderem auf Sportstätten oder den Zentralen Omnibusbahnhof. Eine öffentliche Förderung der Sanierung des Fernsehturms wird allerdings nicht mehr grundsätzlich ausgeschlossen, sie dürfe nur nicht dazu führen, dass andere Vorhaben zurückgestellt werden. Sollte sich ein Bürgerbegehren für ein solches Vorgehen aussprechen, würde sich die CDU dem Votum der Bürger nicht entgegenstellen.

Die SPD will den Antrag der FDP am Donnerstag im Stadtrat unterstützen und die Bildung einer Lenkungsgruppe vorschlagen, die unter anderem aus Stadträten sowie Vertretern der Verwaltung, des Eigentümers und des Fernsehturmvereins zusammengesetzt sein könnte. Dieses Gremium soll die weitere Diskussion um die Wiederbelebung begleiten. Dem Einsatz öffentlicher Gelder steht Avenarius „distanziert“ gegenüber, wie er sagte. Es gebe in der Stadt noch viele andere Dinge, die mindestens genauso wichtig seien. Zunächst sollte erst einmal Klarheit über den Aufwand geschaffen werden.

Von Ingolf Pleil

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