Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Stadtpolitik Neue Prognosen: Dresden muss weitere 350 Plätze für Flüchtlinge auftreiben
Dresden Stadtpolitik Neue Prognosen: Dresden muss weitere 350 Plätze für Flüchtlinge auftreiben
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:46 09.09.2015
Quelle: dpa
Anzeige

Dafür nehmen Mitarbeiter der Stadt aktuell mehrere angebotene Wohnheimstandorte unter die Lupe. Sollten sich Objekte als geeignet herausstellen, werden die Anwohner sofort informiert, verspricht Seidel. Ob die Stadt das Gebäude dann tatsächlich nutzen wird, entscheide der Stadtrat.

Gesucht werden Immobilien, die sich zur Anmietung als Wohnheim eignen. Wichtig ist, dass die Objekte innerhalb des Stadtgebiets gelegen sind und eine Kapazität von rund 65 Plätzen ermöglichen. Auch separate Ein- bis Vierraumwohnungen sowie Pensionen, Hostels und Ferienwohnungen mit einfacher Ausstattung und einer Kochgelegenheit kommen für das Sozialamt in Frage.

Aktuell hat die Landeshauptstadt Dresden Zugriff auf 2967 Plätze in Übergangswohnheimen und Wohnungen. Bisher war die Stadt davon ausgegangen, bis Jahresende knapp 3500 Plätze anbieten zu müssen. Jetzt werden jedoch mehr Menschen erwartet, weswegen die Kapazitäten weiter ausbaut werden müssen. „In den ersten vier Monaten des Jahres haben wir bereits 315 neue Plätze schaffen können. Damit haben wir unsere eigenen Planungen übertroffen. Aber der Markt wird enger und die Zeit eilt davon“, so Sozialbürgermeister Seidel.

Mit Stand 31. März 2015 leben 2363 Asylsuchende in Dresden. Von den in diesem Jahr neu hinzugekommenen Menschen stammen die größten Gruppen aus dem Kosovo, Syrien und Serbien.

sl

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Finanzausschuss des Stadtrats hat am Montagabend mit der Faust auf den Tisch gehauen und der Verwaltung kurz und knapp zu verstehen gegeben: "So nicht!" Die Ausschussmitglieder sollten ihren Segen dazu geben, dass ein Grundstück aus dem Vermögen des Eigenbetriebes Sportstätten herausgelöst und an das Liegenschaftsamt übergeben wird.

09.09.2015

Stefan Vogel, der Oberbürgermeisterkandidat der eurokritischen Alternative für Deutschland (AfD), hat seine Probleme mit dem Begriff „Willkommenskultur“: „Das weckt falsche Erwartungen und setzt falsche Anreize.

09.09.2015

Kurzer Prozess mit dem geplanten Hotelneubau an der Ringstraße: Der Finanzausschuss hat gestern Nachmittag das Thema in den Stadtrat gehoben. Eigentlich sollten die Ausschussmitglieder den Grundstücksverkauf abschließend entscheiden.

09.09.2015
Anzeige