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Stadtpolitik Neonazis reagieren auf Blamage am 13. Februar in Dresden mit Durchhalteparolen
Dresden Stadtpolitik Neonazis reagieren auf Blamage am 13. Februar in Dresden mit Durchhalteparolen
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23:27 09.09.2015
Blockaden hatten am Mittwoch den geplanten Marsch der NPD in Dresden verhindert. Quelle: dpa

Eine „politisch willfährige Polizeiführung“ habe dazu mit dem „kriminellen Bodensatz der Antifa“ paktiert. Das „Aktionsbündnis gegen das Vergessen“ - Veranstalter des Aufzugs in Dresden - rief zu neuen Aufmärschen in Cottbus, Pforzheim, Chemnitz und Plauen auf.

Nach Einschätzung des Landesamtes für Verfassungsschutz in Sachsen herrschte unter den angereisten Rechtsextremisten schon am Mittwochabend eine hohe Frustration. Bereits im Vorjahr habe sich ein großer Teil der Teilnehmer enttäuscht gezeigt. Durch die diesjährigen Blockaden könnten sich jene Rechtsextremen bestätigt sehen, die schon in der Vergangenheit unangemeldete Demonstrationen favorisierten oder eine Anreise nach Dresden wegen der Blockade-Ankündigungen abgelehnt hatten. Im Internet forderten Rechtsextremisten deshalb aktuell einen „kritischen Diskurs über angemessene Aktionsformen in der Zukunft“, hieß es.

Der sächsische Linke-Parteichef Rico Gebhardt rechnete durch die neuerliche Schlappe der Neonazis mit einer weiteren Demobilisierung der Szene. „Vom einstmals größten Naziaufmarsch Europas sind nur noch lächerliche Präsentationsversuche versprengter kleiner Häuflein übriggeblieben“, bilanzierte der Politiker am Donnerstag.

dpa

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