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Stadtpolitik NPD unterstützt Pegida-Kandidatin zur OB-Wahl in Dresden
Dresden Stadtpolitik NPD unterstützt Pegida-Kandidatin zur OB-Wahl in Dresden
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23:48 09.09.2015
Am Montag rief die NPD ihre Wähler dazu auf, am 7. Juni der „patriotischen Kandidatin“ Tatjana Festerling die Stimme zu geben. Quelle: dpa
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Auf einen eigenen Bewerber verzichte man. Es sei kein Zufall, dass die Pegida-Bewegung gerade in Dresden entstanden sei, hieß es in einer Stellungnahme des NPD-Kreisverbandes. Schließlich habe die NPD mit ihrer Fraktion im sächsischen Landtag hier zehn Jahre lang „Volksaufklärung“ betrieben.

Pegida-Anführer Lutz Bachmann hatte sich zwar immer wieder von Neonazis distanziert, mit ausländerfeindlichen Sprüchen und einem Selfie mit Hitler-Bärtchen aber selbst in die rechte Ecke gestellt. Bei den sogenannten Abendspaziergängen von Pegida in Dresden laufen regelmäßig Hooligans und Neonazis mit. Am vergangenen Wochenende hatten die „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) auf ihrer Facebook-Seite mitgeteilt, über „eine parlamentarische Arbeit auf kommunaler Ebene ab 2016 und auf Bundesebene ab 2017“ nachzudenken.

dpa

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Sachsens evangelischer Landesbischof Jochen Bohl hat eine Negativentwicklung in der Gesellschaft durch die islamkritische Pegida-Bewegung beklagt. Die, die bei deren „Abendspaziergängen“ gegen „Überfremdung“ demonstrierten, seien inzwischen mitverantwortlich „für eine Verwilderung der Sitten, die Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung begreift“, sagte er am Sonntag beim Gottesdienst zur Frühjahrstagung der Landessynode in der Dresdner Kreuzkirche.

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