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Stadtpolitik Ministerin lobt Entschluss zur Ginsterstraße
Dresden Stadtpolitik Ministerin lobt Entschluss zur Ginsterstraße
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11:00 05.06.2016
Eva-Maria Stange Quelle: Andre Kempner
Dresden

Sachsens Kunstministerin Eva-Maria Stange (SPD) hat die Ankündigung der Stadt begrüßt, das ehemalige Schulgebäude in der Ginsterstraße nicht als Unterkunft für 300 Asylbewerber zu nutzen. Sie habe sich in einen Brief an Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) und Sozialbürgermeisterin Kris Kaufmann (Die Linke) für eine erneute Überprüfung des Standortes in Gorbitz ausgesprochen. In Gorbitz würde bereits ein Großteil der in Dresden untergebrachten Flüchtlinge wohnen, argumentierte Stange in dem Schreiben. Über 300 Flüchtlinge in zentraler Unterbringung hätten den sozial schwierigen Stadtteil noch einmal gefordert.

Die Abkehr vom Standort Ginsterstraße eröffne die Chance für eine gerechtere Verteilung von Flüchtlingen im Stadtgebiet, ist Stange überzeugt. „Ich freue mich, dass mein Werben die Stadt überzeugt hat“, so Stange, die als Landtagsabgeordnete das Neubauviertel betreut. Kaufmann hatte am Donnerstag erklärt, das Gebäude in der Ginsterstraße werde künftig als Bauauslagerungsschule genutzt.

Von tbh

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