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Mehr Geld für die Kreativwirtschaft in Dresden

Förderung Mehr Geld für die Kreativwirtschaft in Dresden

Die rot-grün-rote Stadtratsmehrheit verstärkt die Förderung für die Kultur- und Kreativwirtschaft. Damit sollen Hürden bei der Suche nach geeigneten und bezahlbaren Arbeitsräumen ausgeräumt werden. Am Mittwoch entscheidet der Wirtschaftsförderungsausschuss des Stadtrats darüber.

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Der Stadtrat hatte bereits im letzten Doppelhaushalt 2015/16 ein Förderprogramm aufgelegt.

Quelle: 79050535

Dresden. Künstler und Kreativ-Unternehmen haben es nach Ansicht der Stadt schwer, in Dresden geeignete und bezahlbare Arbeitsräume zu finden. Um die Hürden bei der Suche und dem Ausbau von Kreativarbeitsräumen zu beseitigen, verstärkt die Kooperation von Linken, Grünen und SPD jetzt die finanzielle Unterstützung. „Eine gezielte Förderung dient der Stärkung des Standorts Dresden und der wirtschaftlichen Entwicklung unserer Stadt,“ erklärte dazu Torsten Schulze von den Grünen.

Der Stadtrat hatte bereits im letzten Doppelhaushalt 2015/16 ein Förderprogramm aufgelegt, mit dem sowohl die Einrichtung einer Kreativraumbörse als auch Investitionen in den baulichen Zustand von Arbeitsräumen gefördert werden. Der Start erfolgte zunächst als Pilotprojekt. Das Programm sei in den letzten beiden Jahren so gut angekommen, dass die zur Verfügung stehenden Gelder nicht für alle gestellten Anträge ausreichten. „Es besteht offensichtlich großer Bedarf“, begründete Schulze die im Haushalt für 2017/18 erfolgte Aufstockung der Gelder um 50 000 Euro auf jetzt 140 000 Euro pro Jahr. Das Geld soll Investitionen in Arbeitsräume ermöglichen, aber auch dazu dienen eine Raumbörse aufzubauen, die einen Überblick über verfügbare Räume gibt.

Heute wird der Wirtschaftsförderungsausschuss über die Mittelverteilung für 2016 entscheiden. Auf reichlich 90000 Euro Förderung haben sich 38 Projekte mit einem Investitionsvolumen von 350000 Euro beworben. Die Ausschüttung erfolgt auf Empfehlung einer Experten-Jury. Die Zuschüsse können 500 bis 5000 Euro, aber höchstens 50 Prozent des gesamten Projektumfangs betragen. Die verschiedenen Branchen der Kultur- und Kreativwirtschaft böten vielen Absolventen der Universitäten und Forschungseinrichtungen, aber auch des Handwerks und der Industrie Chancen zur Existenzgründung und dem Aufbau von leistungsstarken Unternehmen in Dresden, erklärte Schulze.

Von Ingolf Pleil

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