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Stadtpolitik Markus Ulbig als Dresdner OB-Kandidat: CDU-Kreischef weist Szenario zurück
Dresden Stadtpolitik Markus Ulbig als Dresdner OB-Kandidat: CDU-Kreischef weist Szenario zurück
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23:50 09.09.2015
Quelle: dpa

In letzter Zeit nehmen die Parteifreunde auffällig viele Termine gemeinsam wahr. Will sich Ulbig damit für die Kandidatur als neuer Dresdner Oberbürgermeister in Stellung bringen? Die Gerüchteküche um mögliche Kandidaten brodelt. Auch Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) hat als unabhängiger Bewerber für die Wahl im Juni 2015 seinen Hut in den Ring geworfen. Und so wie sich Ulbig in Szene setzt, könnte er Option Nummer 2 der CDU sein, falls Orosz nicht antreten sollte.

Dieses Szenario spielt man nicht durch, dementiert Kreisvorsitzender Christian Hartmann. Die CDU Dresden denke über keine alternativen Kandidatenvorschläge nach, betont er. „Ich gehe davon aus, dass Oberbürgermeisterin Helma Orosz wieder für das Amt kandidieren wird. Helma Orosz hat bisher nicht den Eindruck vermittelt, dass sie das Amt aufgeben will. Sie hat eine hohe Akzeptanz in der Dresdner Bevölkerung“, erklärt Hartmann. Die OB selbst habe angekündigt, erst zum Jahresende ihre Entscheidung öffentlich zu fällen.

Laut Martin Strunden, Pressesprecher im Innenministerium, gehören Ulbigs Auftritte in Dresden zu den üblichen Pflichten eines Innenministers, wenn in Bauprojekte eben auch Fördermittel des Landes Sachsen fließen. Nun ist das bei einem Großprojekt wie dem Kulturkraftwerk Mitte sicherlich nachvollziehbar. Orosz und Ulbig legten im Juli gemeinsam den Grundstein für das 100-Millionen-Projekt. Die persönliche Anwesenheit des Innenministers aber beispielsweise bei dem Spatenstich für die 25-Meter-Bahn-Schwimmhalle in Bühlau im April macht dagegen den Eindruck, als wenn es um mehr als reine Pflichtaufgaben geht. Die Gegenwart des Staatssekretärs hätte es bei dieser Investition, die nicht mal einen zweistelligen Millionenbetrag ausmacht, sicherlich auch getan.

M.A.

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