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Stadtpolitik Linke: Plan B statt Hochhaus an der Florian-Geyer-Straße
Dresden Stadtpolitik Linke: Plan B statt Hochhaus an der Florian-Geyer-Straße
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11:03 11.09.2018
Zwischen den zwei Türmen soll das neue Hochhaus entstehen. Quelle: Anja Schneider
Dresden

Das geplante Hochhaus der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Wohnen in Dresden (WiD) auf einem ehemaligen Kita-Grundstück an der Florian-Geyer-Straße erregt die Gemüter. Anwohner sehen die Kaltluftzufuhr in Johannstadt gefährdet, die Mindestabstände zu den Bestandsgebäuden würden nicht eingehalten, das Vorhaben sei zu kompakt, sind einige der Einwände.

Tilo Wirtz, Baupolitiker der Fraktion Die Linke, warnt jetzt davor, wegen dieses Vorhabens den sozialen Wohnungsbau in Gänze in Frage zu stellen. „Dieser ist dringend notwendig“, so Wirtz. Bis heute stünde die Prüfung aus, ob das Hochhaus an dem Standort überhaupt genehmigungsfähig sei.

Der Baupolitiker verweist darauf, dass bei einem Wettbewerbsverfahren zwar der Hochhaus-Entwurf den ersten Preis gewonnen habe. Den zweiten Preis habe aber ein Entwurf erhalten, der eine niedrige Bebauung mit zwei Baukörpern vorsehe. Eine weitere Option sei es, den Grundriss des Siegerentwurfes zu planen und auf den Hochpunkt zu verzichten. Außerdem müssten die Baukosten auf 2200 Euro pro Quadratmeter begrenzt werden, damit das Vorhaben Fördermittel erhalten kann. „Das ist bei einem Hochhaus eine Herausforderung, die noch zu bewältigen wäre“, so Wirtz.

Die CDU-Fraktion hatte jüngst gefordert, die Bürger an den Planungen den zu beteiligen. Auch in den Ausschüssen des Stadtrates solle das Wohnungsbauvorhaben debattiert werden.

Die WiD will auf dem Grundstück in einem Komplex aus einem 16-Geschosser und einem Siebengeschosser nach vorläufigen Plänen 132 Sozialwohnungen errichten.

Von tbh

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