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Stadtpolitik Kundgebung von Stadt und Freistaat für weltoffenes Dresden kostete über 100.000 Euro
Dresden Stadtpolitik Kundgebung von Stadt und Freistaat für weltoffenes Dresden kostete über 100.000 Euro
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23:43 09.09.2015
Bis zu 35 000 Menschen kamen am 10.1.2015 vor die symbolträchtige Frauenkirche, um für ein weltoffenens Dresden zu demonstrieren. Quelle: Arno Burgi/dpa

Die Landeshauptstadt habe  davon 30 000 Euro pauschal übernommen. „Der Betrag wurde aus dem Budget des Büros der Oberbürgermeisterin gezahlt“, schrieb Orosz.

Bilder der Veranstaltung am 10. Januar 2015:

 

AfD-Stadtrat Gordon Engler kritisierte die Veranstaltung. „Dabei wurde nicht nur die staatliche Neutralitätspflicht verletzt, sondern auch ungeniert in den Steuergeldtopf gegriffen.“ Zu der Kundgebung am 10. Januar vor der Frauenkirche waren nach Angaben der Staatskanzlei 35 000 Menschen gekommen, um ein Zeichen für Weltoffenheit und Mitmenschlichkeit zu setzen. Neben Orosz und dem sächsischen Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hatte auch Schlagerstar Roland Kaiser zu den Menschen gesprochen. Die Kundgebung stand unter dem Eindruck des damals noch großen Zulaufs zu den Pegida-Demonstrationen.

dpa

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