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Stadtpolitik Kießling für soziale Nutzung des Sachsenbads: Neue Chance für Ruine absehbar
Dresden Stadtpolitik Kießling für soziale Nutzung des Sachsenbads: Neue Chance für Ruine absehbar
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17:38 09.09.2015
Quelle: Sebastian Kahnert

„Wir sollten den Fokus der Diskussion aber etwas ändern – weg von der Betrachtung als Sportstätte und Bad, hin zur städtebaulichen Bedeutung des Gesamtensembles“, argumentiert er.

Sehe man das Sachsenbad nur als zu sanierende Sportstätte, sei es sicher unverhältnismäßig, dort Summen um die 20 Millionen Euro hineinzustecken, wenn man für das selbe Geld zeitgemäße Hallenbäder bauen könne. Betrachte man das Gebäude mit seinem besonderen architektonischen Stil zusammen mit den umliegenden Grünzügen hingegen als Komplex mit städtebaulich gestalterischem Anspruch, könne es sinnvoll sein, dieses Ensemble zu sanieren und einer sozialen Nutzung zuzuführen.

Kurz gesagt: Da die Linken jetzt gemeinsam mit SPD, Grünen und Piraten eine Mehrheit im Rat haben, sind angesichts von Kießlings Vorstoß die Chancen wieder gestiegen, dass das Sachsenbad vielleicht doch noch rekonstruiert wird – für welche Nutzung auch immer. Erinnert sei daran, dass auch das Nordbad in der Neustadt und die alte Löbtauer Badeanstalt ähnlich wie das Sachsenbad einst als rein sanitäres Angebot für Anwohner ohne eigenes Bad in der Wohnung eingerichtet wurden – ersteres ist nach der Wende ein beliebtes Sauna-Schwimmbad geworden, letzteres beherbergt heute eine Kita.

hw

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