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Kaden: Touristische Dienstleistungen schnell an Dresden Information GmbH vergeben

Streit um Mehrkosten Kaden: Touristische Dienstleistungen schnell an Dresden Information GmbH vergeben

Steffen Kaden, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, hat die Stadtratsfraktionen dazu aufgefordert, den Streit um die Vergabe der touristischen Dienstleistungen zu beenden und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass der Ausschuss für Wirtschaftsförderung unverzüglich der Dresden Information GmbH (DIG) den Zuschlag erteilen kann.

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Nur die DIG hatte ein Angebot eingereicht und einen Mehrbedarf von rund 235.000 Euro pro Jahr angezeigt.

Quelle: dpa-Zentralbild

Dresden. Steffen Kaden, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, hat die Stadtratsfraktionen dazu aufgefordert, den Streit um die Vergabe der touristischen Dienstleistungen zu beenden und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass der Ausschuss für Wirtschaftsförderung unverzüglich der Dresden Information GmbH (DIG) den Zuschlag erteilen kann. „Das Vergabeverfahren war für alle Fraktionen transparent“, erklärte Kaden. In einer Lenkungsgruppe seien neben Tourismusbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Die Linke) Vertreter aller Fraktionen am Vergabeverfahren beteiligt gewesen.

Sollten die Dienstleistungen nicht im Dezember vergeben werden, komme es zum Ernstfall. Die Bindefrist für das Angebot der DIG ende demnächst, Dresden stünde ab 1. Januar 2017 ohne zentralen Anlaufpunkt für Touristen, ohne Callcenter und ohne Buchungssystem auf der Internetseite www.dresden.de da. „Das kann niemand ernsthaft wollen“, so Kaden.

Die Stadt hatte die touristischen Dienstleistungen im Frühjahr ausgeschrieben. Nur die DIG hatte ein Angebot eingereicht und einen Mehrbedarf von rund 235.000 Euro pro Jahr angezeigt. Dieser ist laut Kaden von der DIG begründet worden. Unter anderem müssten Tarifsteigerungen und höhere Betriebskosten eingeplant werden. „Mir ist unverständlich, wieso das gesamte Thema jetzt noch einmal in Frage gestellt wird. Das ist völlig an den Haaren herbeigezogen“, so Kaden.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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