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Stadtpolitik Im Herbst Debatte zur Zukunft Dresdens
Dresden Stadtpolitik Im Herbst Debatte zur Zukunft Dresdens
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23:05 09.09.2015
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Auf Anraten des städtischen Presseamtes wird die Diskussion darüber aber nicht "INSEK 2025+" lauten, sondern "Zukunft Dresden 2025+".

Im Bauausschuss haben die städtischen Planer nun das weitere Vorgehen der Bürgerbeteiligung vorgestellt. Es soll keine langweiligen Großvorträge in großen Sälen geben. Unter dem Dach der "Dresdner Debatte" soll es vielmehr eine mehrstufige kleinteilige Beteiligung der Bürger geben. Geplant sind ein Info-Container, wo sich die Dresdner mit den Planern austauschen können, sowie eine Internet-Plattform mit interaktivem Kartenmaterial. Das Herzstück der Bürgerbeteiligung sind 18 Stadtspaziergänge. "Wir wollen die Bürger bei der Stadtentwicklung mitnehmen", sagte Chefplaner Stefan Szuggat im Buausschuss. Die Dresdner sollen Impulse geben, sollen den Planern erzählen, was aus Sicht der Bewohner wichtig ist. Es werde "Wünsch Dir was"-Veranstaltungen geben, kündigte Szuggat an.

Die Idee der Stadtspaziergänge stieß bei den Stadträten fraktionsübergreifend auf viel Zustimmung. Je kleinräumiger die Beteiligung sei, desto größer seien die Erfolge, meinte Linke-Stadträtin Kris Kaufmann. Die Linke-Stadträtin mahnte allerdings an, dass alle Aktionen im Rahmen der Dresdner Debatte nicht abstrakt, sondern möglichst anschaulich und konkret aufbereitet werden, bevor die Ergebnisse dann wieder in die abstrakte Planung einfließen. Die CDU will das Konzept nach der Sommerpause noch einmal im Ausschuss mit der Verwaltung durchgehen. Bis dahin sollen auch konkrete Themenschwerpunkte für die Dresdner Debatte und Vorschläge für die Stadtspaziergängen vorliegen. Ralf Redemund

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.07.2012

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