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Stadtpolitik Hilbert will Oberbürgermeister von Dresden werden – aber nicht gegen Orosz
Dresden Stadtpolitik Hilbert will Oberbürgermeister von Dresden werden – aber nicht gegen Orosz
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23:36 09.09.2015
Dirk Hilbert (FDP). Quelle: Dominik Brüggemann

Der Spielraum für teure städtische Projekte wird demnächst womöglich wegen sinkender Gewerbesteuern kleiner werden als gedacht: Die Umsätze in vielen Dresdner Firmen stagnieren derzeit oder schrumpfen gar.

DNN-Redakteur Heiko Weckbrodt hat Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) über die Lage in den Unternehmen, eine geplante Meldepflicht für Schulabgänger, die Zukunft des Fernsehturms und Hilberts eigene Karrierepläne ausgefragt.

In jüngster Zeit hört man recht widersprüchliche Meldungen über die geschäftliche Entwicklung in den Unternehmen. Wie ist die Lage?

Die Beschäftigung steigt, die Steuereinnahmen sind stabil – eigentlich läuft es gut. Aber in den konjunkturellen Daten und Umfragen stand Dresden zuletzt etwas schlechter da als der Rest von Sachsen. Das macht mir natürlich Sorgen.

Neben der Industrie hat sich die Tourismusbranche zu einem wichtigen Standbein der Dresdner Wirtschaft entwickelt – mancher Dresdner nörgelt da schon über die vielen Touristen, die überall im Weg rumstehen. Doch im internationalen Vergleich scheint mir: Da wäre noch mehr machbar, oder?

Dresden hat sein touristisches Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft. Vier Prozent Wachstum pro Jahr halte ich da für das Mindeste. Gerade Besucher aus Osteuropa entdecken Dresden wieder als Reiseziel. Aber in Westeuropa, Amerika und in Asien sind wir längst noch nicht bekannt genug. Kurz gesagt: Ich kann nur an den Stadtrat appellieren, für das internationale Dresden-Marketing noch eine Schippe draufzulegen.

Das gesamte Interview lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der DNN vom 30. Juli 2014 sowie auf DNN-Exklusiv.

Heiko Weckbrodt

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