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Stadtpolitik Grünes Licht für Beratungsstelle rund um Kita-Betreuung
Dresden Stadtpolitik Grünes Licht für Beratungsstelle rund um Kita-Betreuung
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08:22 12.09.2018
Symbolfoto. Quelle: dpa
Dresden

Die Beratungsstelle für Eltern, die Probleme rund um die Kinderbetreuung haben, kann ihre Arbeit aufnehmen. Dafür hat der Jugendhilfeausschuss den Weg freigemacht. Das neue Angebot wird von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung sowie dem Stadtelternrat betrieben. Es soll eine Beratung anbieten, die unabhängig ist von den Trägern der Kindereinrichtungen – also der Stadt und privaten Organisationen und Unternehmen.

Die Stelle soll Eltern beraten, die Fragen zu fachlichen Inhalten, Strukturen und Arbeitsweisen der Kindertagesbetreuung in Dresden haben. Hilfe sollen auch Eltern erhalten, die eine Elternvertretung aufbauen wollen. Die Beratung richte sich aber auch an Mütter und Väter, die in Konfliktsituationen mit der Kita oder deren Träger einen persönlichen Beratungsbedarf haben. Unterstützung bietet die Beratungsstelle auch in die andere Richtung: Hilfe erhalten ebenfalls Vertreter von Kita-Trägern wenn sie Beratungsbedarf zum Umgang mit Elternvertretungen oder dem Elternbeschwerdemanagement haben. Nach dem Beschluss im Jugendhilfeausschuss wird mit einem kurzfristigen Start der Einrichtungen gerechnet.

Die Berater sollen sich als „Lotsen“ verstehen. Zu ihren Aufgaben gehöre es Orientierung zu bieten, Transparenz zu schaffen und zwischen unterschiedlichen Interessen zu vermitteln. Ihren Sitz wird die Beratungsstelle in der Bautzener Straße 22 haben. Die Angebote für die Eltern sind kostenfrei. Der Zuschuss zu den Betriebskosten für 2018 steht bereits im Haushalt, für 2019 müssen nach Angaben der Stadt dann 100000 Euro in den Haushalt eingestellt werden.

Wie Christoph Anders von der DKJS sagte, kann es losgehen, sobald der Zuwendungsbescheid der Stadt vorliege. Die Stellenbesetzung (zwei Personen) laufe. Wenn das Geld da ist, könnten Verträge gemacht werden. Bis zum 31. Dezember gebe es für die Bautzner Straße 22 auch noch einen Mietvertrag, über die Zeit danach werde derzeit verhandelt. „Die Nachfrage bei den Eltern ist da“, sagte Anders. Aus der Stadt hieß es, offizieller Start könnte voraussichtlich Mitte Oktober sein.

Von Ingolf Pleil

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