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Grüne pochen auf Radwege an Großer Meißner Straße und Köpckestraße

Dresden – Innere Neustadt Grüne pochen auf Radwege an Großer Meißner Straße und Köpckestraße

Keine Linksabbiegerspuren mehr an der Augustusbrücke – diesen Antrag wollen die Dresdner Grünen stellen und bekommen dafür sowohl vom Ortsbeirat Neustadt als auch von der Stadtverwaltung Zustimmung. Der dadurch gewonnene Raum weckt viele Begehrlichkeiten.

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Blick zum Neustädter Markt: Die Köpcke- und die Große Meißner Straße sollen schmaler werden, sodass sie nicht mehr als Barriere empfunden werden.

Quelle: Tanja Tröger/Archiv

Dresden. Keine Linksabbiegerspuren mehr an der Augustusbrücke – diesen Antrag wollen die Dresdner Grünen stellen und bekommen dafür sowohl vom Ortsbeirat Neustadt als auch von der Stadtverwaltung Zustimmung. Mit einer Ausnahme: Die Linksabbiegerspur von der Köpckestraße auf die Augustusbrücke sollte vielleicht doch erhalten werden, wie Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne) meint. Sie werde für Taxis gebraucht, die nach der Sanierung der Augustusbrücke neben Stadtrundfahrtsbussen und den Fahrzeugen der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) als einzige noch die Querung befahren dürfen.

Die DVB wollen die Rampe auf die Brücke am Neustädter Markt während oder nach den Sanierungsarbeiten ohnehin umbauen. Einerseits soll das Gleisdreieck für die neuen Stadtbahnwagen mit breiteren Gleisabständen versehen werden, zum anderen die Haltestellen auf beiden Seiten barrierefrei saniert werden, wie Andreas Neukirch, Leiter der DVB-Abteilung für Planung und Bau, sagte. Dafür wird die Fahrbahn der Augustusbrücke angehoben, wobei erstmals ein Granitbord als Zugeständnis an den Denkmalschutz zum Einsatz kommen wird.

Der durch den Wegfall der Abbiegerspuren gewonnene Raum weckt viele Begehrlichkeiten. Die Grünen hoffen, dass er für Radwege genutzt werden kann. Eine Untersuchung hat ergeben, dass die Köpckestraße/Große Meißner Straße auch überbreite Fahrspuren statt je zwei Fahrspuren in jeder Richtung erhalten könnte. Derzeit wird noch geprüft, wie sich das auf die Kreuzungen mit der Antonstraße und der Albertstraße auswirken würde. Würde eine Fahrspur geopfert, wären Radwege an der Strecke denkbar.

Zum anderen erstreckt sich dort das Gebiet des Architekturwettbewerbs zum Neustädter Markt. Im mehrstufigen Verfahren, für das im März ein Stadtratsbeschluss gefällt werden soll, ist so viel Öffentlichkeitsbeteiligung wie noch nie zuvor in Dresden geplant, weshalb ein Siegerentwurf frühestens im Februar 2019 feststehen werde, wie Stadtplanerin Christina Eppler sagt.

Von Uwe Hofmann

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