Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Stadtpolitik Grüne kritisieren aktuelle Stunde im Dresdner Stadtrat zum 13. und 19. Februar
Dresden Stadtpolitik Grüne kritisieren aktuelle Stunde im Dresdner Stadtrat zum 13. und 19. Februar
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:36 09.09.2015
Anzeige

„Wieder einmal beweist sich die Zastrow-FDP als populistische Speerspitze der Stammtischarmada", teilte Fraktionssprecher Jens Hoffsommer mit. „Es geht ihnen offensichtlich nicht um die ernste und wichtige Frage, wie künftig durch gemeinsames Handeln der demokratischen Kräfte die Naziaufmärsche in Dresden beendet werden können, sondern um rückwärtsgewandte Polarisierung", kritisierte er.

„Damit brüskiert Herr Zastrow auch seinen eigenen Bürgermeister Dirk Hilbert, der einen intensiven Dialog mit allen gesellschaftlichen Gruppen zum 13. Februar angekündigt hat", so Hoffsommer weiter. Am Freitag soll sich der Vorbereitungskreis für den 13. Februar 2012 bereits erstmalig treffen.

Bereits auf der vergangenen Stadtratssitzung am 3. März waren die Zustände des Februars in Dresden thematisiert worden. „Brennende Barrikaden, vermummte Demonstranten, zerstörte Autos - das waren die Bilder, die am 19. Februar aus Dresden um die Welt gingen. Solche Bilder wünsche ich mir als Erster Bürgermeister dieser Stadt nicht", hatte OB-Stellvertreter Dirk Hilbert (FDP) damals seinen Bericht vor dem Dresdner Stadtrat eingeleitet.

Solche gewalttätigen Exzesse seien weder von Linksautonomen noch von Rechtsextremen hinnehmbar oder zu tolerieren. „Wir wollen keine Nazis in unserer Stadt", hatte Hilbert betont und hinzugefügt: „Und man kann gegen Neonazis sein, ohne auf dem linken Auge blind zu sein. Wir wollen auch keine linken Chaoten."

sl

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Wie sich die Voten gleichen - in drei Ausschüssen (Finanzen, Bau, Kultur) hat der geplante Umbau des Kulturpalastes jeweils eine große Mehrheit aus CDU, FDP, Bürgerfraktion und Grüne erhalten.

09.09.2015

Die finale Entscheidung zum Umbau des Kulturpalastes geht auf die Zielgerade. Nachdem am Montag bereits der Kulturausschuss zugestimmt hat, folgte am Mittwoch der Bauausschuss wieder angeführt von Grünen, CDU, FDP und Bürgerfraktion.

09.09.2015

Die Stadt Dresden will den börsennotierten Immobilienkonzern Gagfah auf fast eine Milliarde Euro Strafzahlungen verklagen. Der Konzern soll sich in mehr als hundert Fällen nicht an den Kaufvertrag für die 48000 ehemals städtischen Wohnungen gehalten haben.

09.09.2015
Anzeige