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Stadtpolitik Gespräch über verkaufsoffene Sonntage in Dresden: Befürworter fordern Verkauf im Advent
Dresden Stadtpolitik Gespräch über verkaufsoffene Sonntage in Dresden: Befürworter fordern Verkauf im Advent
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17:34 09.09.2015
Ein verkaufsoffener Sonntag in Dresden. (Symbolbild) Quelle: Franziska Schmieder
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Leider kamen mit Ausnahme des Superintendentens Albrecht Nollau von der Ev.-Luth. Martin-Luther-Kirchgemeinde in der Neustadt nur die Fürsprecher der Einkaufssonntage.

Die angefragten Vertreter der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi erschienen nicht. Auch die neuen Kooperationspartner Linke und SPD, die die Einkaufssonntage komplett abschaffen wollen, ignorierten den grünen runden Tisch. Ursprünglich hatte die Stadt vier verkaufsoffene Sonntage für das kommende Jahr geplant: am 15. Mai zum Dixielandfestival, am 4. Oktober zum Herbstmarkt und zu den Adventssonntagen am 6. und 20. Dezember.

Doch Linke und SPD haben angekündigt, mit der neuen rot-rot-grünen Mehrheit im Stadtrat die stadtweiten Shoppingsonntage zu unterbinden. Einzig lokale Ausnahmen sollen noch möglich sein, nämlich im Rahmen von Stadtteilfesten wie der BRN. Diesen harten Kurs wollen die Grünen aber nicht fahren, sie suchten den Diskurs. Der Sonntag sei als freier Tag für die Familie und als Tag der Arbeitsruhe unbedingt zu schützen, betonte gestern Albrecht Nollau.

Auch wenn festzustellen ist, dass die Sonntagsarbeit in der Gesellschaft zunimmt, hält das Nollau dennoch gesellschaftlich nicht für sinnvoll. Er warnte vor dem schleichenden Verlust eines Kulturguts und verwies auf die Bedeutung des sozialen Miteinanders. Solche gemeinsamen, sozialen Zeiten könnten die Dresdner doch auch gut bei einem Einkaufsbummel verbringen. Dieser Ansicht war Gordon Knabe, Centermanager des Elbeparks. „Wir wollen an dem Tag gar kein Geld verdienen, sondern die Kunden mit unserem Standort verheiraten", so der Elbeparkchef, der ein Freund des Erlebnisshoppings ist. Er schätzte, dass 60 % aller Geschäfte im Elbepark mit ihren Umsätzen an Einkaufssonntagen zufrieden sind.

Den ausführlichen Text lesen Sie in den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13. September 2014.

M. Arndt

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