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Stadtpolitik Fernsehturm: Linke erinnert Bund an seine Verantwortung
Dresden Stadtpolitik Fernsehturm: Linke erinnert Bund an seine Verantwortung
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11:14 02.11.2017
Die Linken im Stadtrat wollen für die Sanierung des Fernsehturms den Bund in die Verantwortung nehmen.  Quelle: dpa
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Dresden

Die Linken im Stadtrat wollen für die Sanierung des Fernsehturms den Bund in die Verantwortung nehmen. Der Bund streiche als größter Aktionäre der Deutschen Telekom Jahr für Jahr enorme Dividenden ein und müsse seinen Beitrag für eine Wiedereröffnung des Fernsehturms leisten, erklärte Linke-Fraktionsvorsitzender André Schollbach. „Wir von der Linken bekennen uns dazu: Der Fernsehturm ist ein tolles architektonisches Dokument der Ostmoderne. Wir wollen, dass er aus seinem Dornröschenschlaf erweckt wird.“ Dazu seien auch der Einsatz öffentlicher Mittel erforderlich. Stadt, Freistaat und Bund müssten sich beteiligen.

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Laut dem DNN-Barometer vom Juni wollen 75 Prozent der Dresdner, dass der Fernsehturm wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. „Daraus ergibt sich ein Auftrag für die Stadt und den Oberbürgermeister“, so der Fraktionsvorsitzende.

Auf Antrag der FDP-Fraktion debattiert der Stadtrat am Donnerstag über die Wiedereröffnung des Fernsehturmes. So soll Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) Verhandlungen zur Eigentumsfrage führen. Der Fernsehturm gehört einer Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom. Die SPD fordert, dass der OB eine Lenkungsgruppe mit Vertretern des Stadtrats, der Verwaltung, des Fernsehturm Dresden e.V. sowie dem Eigentümer einrichtet, die einen konkret umsetzbaren Vorschlag zur Wiedereröffnung des Fernsehturms erarbeitet und die damit verbundenen Kosten und Folgekosten darstellt. „Wir wollen unbedingt die Initiative an der Lenkungsgruppe beteiligen“, erklärte SPD-Fraktionsvorsitzender Christian Avenarius. Für die Finanzierung der Arbeiten an dem Bauwerk stellen sich die Sozialdemokraten ebenfalls eine angemessene Beteiligung des Bundes vor.

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Von tbh

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