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Stadtpolitik Entscheidung um Sanierung der Dresdner Albertbrücke fällt heute im Stadtrat
Dresden Stadtpolitik Entscheidung um Sanierung der Dresdner Albertbrücke fällt heute im Stadtrat
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18:06 09.09.2015
Bauarbeiter prüfen die Dresdner Albertbrücke. Quelle: Stephan Lohse
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Die monatelangen Diskussionen um Sanierung und Sperrung der maroden Albertbrücke werden gegen 17 Uhr zu Ende sein. Sicher ist aber auch, dass es wieder wahnsinnig spannend werden könnte.

Zwar hatten fast alle Fraktionen des Stadtrates bestätigt, ihre bekannten Positionen zu vertreten. Doch ein klitzekleiner Umschwung in der Bürgerfraktion – Stadtrat Franz-Josef Fischer tendiert von seiner Enthaltung zum Nein – könnte den aktuellen Beschluss zur Sanierung der Albertbrücke umwerfen. Mit einer hauchdünnen Mehrheit von 34 zu 33 Stimmen hatte der Rat am 20. Juni beschlossen, dass die Albertbrücke ab 2. September mit zehnmonatiger Vollsperrung für den Autoverkehr saniert werden soll.

[image:phpzxaNxn20111114130721.jpg]„Wir stehen zu unserer Linie“, sagte André Schollbach (Linke). Oberbürgermeisterin Orosz solle sich nicht weiter zur Erfüllungsgehilfin einer FDP-Klientelpolitik machen und die Mehrheit akzeptieren. „Wir bleiben bei unserer Linie“, sagte auch Grünen-Stadtrat Thomas Löser. „Es entsteht zunehmend der Eindruck, dass die Zahlen für die FDP-Variante schön gerechnet sind“, kritisierte Axel Bermann (SPD). Die Glaubwürdigkeit der gesamten Verkehrspolitik stehe auf dem Spiel.

Auf der Gegenseite kündigte auch die CDU an, sich nicht vom Fleck zu bewegen. „Über die Albertbrücke werden wir wie zur letzten Sitzung für die Variante ohne Vollsperrung stimmen, die einen durchgängigen Verkehr ermöglicht“, sagte CDU-Sprecher Stefan Zinkler. Die Fraktionen von FDP und CDU haben in der Vergangenheit dafür plädiert, die Albertbrücke ohne Vollsperrung sanieren zu wollen. FDP-Verkehrsminister Sven Morlok hatte dafür eine Förderung von 90 statt 75 Prozent in Aussicht gestellt. Dabei handelt es sich um etwa 4,3 Millionen Euro, welche die Stadt laut mündlicher Zusage zusätzlich erhalten könnte. Allerdings würde sich die Bauzeit um sieben Monate verlängern. Zudem müsste die Planung neu aufgelegt werden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11. Juli 2013

Kat.

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