Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Stadtpolitik Dresdner Verwaltungsazubis packen Kisten für Wahllokale – Stadt sucht Wahlhelfer
Dresden Stadtpolitik Dresdner Verwaltungsazubis packen Kisten für Wahllokale – Stadt sucht Wahlhelfer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:22 09.09.2015
Johanna Peterle, Azubi zur Kauffrau für Bürokommunikation, verstaut Material für die Bundestagswahl in Kartons. Quelle: Tanja Tröger

Aber die Kartons enthalten weder Hausrat noch Kleidung, sondern Stimmzettel und Stifte für die Bundestagswahl am 22. September. Außerdem müssen noch weitere Unterlagen für die Wahllokale in den Kartons verstaut werden: Büromaterial wie Scheren und Umschläge, Anleitungen und Protokolle für die Auszählung, Siegelmarken, Gesetzestexte, Müllsäcke und vieles mehr.

Vier Auszubildende der Stadtverwaltung Dresden sind traditionell dafür zuständig, das Material in 358 Kartons für die einzelnen Wahllokale und 105 Kisten für die Briefwahlstellen zu packen. Johanna Peterle, Felix Kunze, Max Höhne und Christoph Börner schleppen Papierstapel und verteilen Kulis, Arbeitsanleitungen und Verpackungsmaterial auf die knapp 500 leeren Kartons. „Wir haben gute Erfahrungen mit unseren Auszubildenden gemacht. Die sind ganz zuverlässig und aufmerksam, sodass die Fehlerquote sehr gering ist“, lobt Martina Rusczyk, Sachbearbeiterin Wahlorganisation/Allgemeine Verwaltung.

[image:phpXzoULF20130906185655.jpg]Bis zum 14. September sind die Verwaltungsazubis mit Kistenpacken beschäftigt. Anschließend werden die Kartons auf die Ortsämter verteilt und von dort am Wahltag frühmorgens in die jeweiligen Wahllokale gefahren, wo die freiwilligen Wahlhelfer sie entgegennehmen.

Solche ehrenamtlichen Helfer sucht die Stadt Dresden noch, und zwar für Wahllokale in der Ortschaft Schönfeld-Weißig sowie für die Auszählung der Briefwahlstimmen. Die Wahlergebnisse der Briefwähler werden am 22. September ab 18 Uhr im Rathaus ermittelt, der Einsatz der Helfer beginnt jedoch schon am Nachmittag, weil die Stimmzettel zuvor auf ihre Gültigkeit überprüft werden müssen. Ganze 120 freiwillige Briefwahl-Helfer fehlen der Stadt noch. Für ihr ehrenamtliches Engagement erhalten sie ein sogenanntes Einfrischungsgeld zwischen 20 und 30 Euro. Interessierte können sich telefonisch unter der Rufnummer (03 51) 4 88 11 18 melden.

ttr

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der Streit um die marode Albertbrücke in Dresden reißt nicht ab. Einen Eilantrag von Linken, Grünen und SPD, das Bauwerk doch schon Anfang 2014 zu sanieren, lehnte Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) am Donnerstag ab.

09.09.2015

Der Stadtrat hat am Abend mehrheitlich beschlossen, dass sich die Stadt beim Freistaat für eine Mietpreisbremse in Dresden einsetzen soll. Für den Antrag der Linken stimmten 36 Stadträte, dagegen 32. Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) soll sich nun beim Freistaat Sachsen darum bemühen, dass die Kappungsgrenze für Mieterhöhungen innerhalb von drei Jahren von 20 auf 15 Prozent sinkt.

09.09.2015

Der Eilantrag von Linken, SPD und Grünen zur Albertbrücke wird heute nicht im Stadtrat behandelt. Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) erklärte, sie sehe keine Erfordernis, den Antrag ohne Form und Frist zu behandeln.

09.09.2015