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Stadtpolitik Dresdner Sozialbürgermeisterin befürwortet Wohnsitzauflage
Dresden Stadtpolitik Dresdner Sozialbürgermeisterin befürwortet Wohnsitzauflage
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16:00 14.07.2017
Sozialbürgermeisterin Kristin Kaufmann. Quelle: PR
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Dresden

Dresdens Sozialbürgermeisterin Kris Kaufmann (Linke) hat sich für eine Wohnsitzauflage für Asylsuchende ausgesprochen. Dies sei ein „interessantes Instrument. Ich erhoffe mir davon mehr Planungssicherheit“, sagte die Bürgermeisterin. Aktuell nehme Dresden zahlreiche Flüchtlinge aus anderen Landkreisen auf. Etwa ein Viertel der Bleibeberechtigten käme aus anderen Landkreisen.

„Das setzt unsere städtische Infrastruktur – unter anderem Flüchtlingssozialarbeit, Kitas und Schulen sowie Wohnungsmarkt – zusätzlich unter Druck“, so Kaufmann. Vor allem könne die Stadt so nicht planen, wie viele Plätze, beispielsweise in Sprachkursen, benötigt werden. „Ich würde mich sehr freuen, wenn sich die Landkreise mit uns solidarisch erklären und die Wohnsitzauflage innerhalb Sachsens unterstützen“, sagte sie. Zuvor hatte sich bereits Sachsens Integrationsministerin Eva-Maria Stange für eine entsprechende Beschränkung ausgesprochen.

Mit einer Wohnsitzauflage wären anerkannte Asylsuchende gezwungen, in dem Landkreis zu leben, in dem sie Asyl beantragt hatten. Bisher ziehe vor allem aus den ländlichen Regionen viele Menschen in die Großstädte Dresden und Leipzig.

Von sl

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