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Stadtpolitik Dresdner Grüne beschließen einstimmig Woba-Konzept
Dresden Stadtpolitik Dresdner Grüne beschließen einstimmig Woba-Konzept
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08:49 02.09.2016
Die Mitgliederversammlung des Grünen-Stadtverbands hat sich am Mittwoch mit dem sozialen Wohnungsbau in Dresden befasst. Quelle: dpa
Dresden

Die Mitgliederversammlung des Grünen-Stadtverbands hat sich am Mittwoch mit dem sozialen Wohnungsbau in Dresden befasst. Nach intensiver Diskussion verabschiedete sie einstimmig die Eckpunkte für einen neuen sozialen Wohnungsbau in Dresden. Für Susanne Krause, Sprecherin der Dresdner Grünen, ein wichtiges Signal: „Die Grünen sind damit die erste Partei der Dresdner Rathauskooperation, die mit konkreten und detaillierten Vorstellungen für die neue Woba aufwarten kann. Es reicht nicht aus, die Woba zu wollen, man muss auch sagen, wie es gehen soll.“

Kernstück des Positionspapiers sind Finanzierungsvorschläge. Der Bestand kommunaler Wohnungen soll hierbei auf drei Säulen stehen: Zum einen ausreichend Eigenkapital in Höhe von bis zu 20 Prozent des Bauvolumens, zum anderen öffentliche Fördermittel und schließlich hypothekengetragene Kredite. Bei einem angestrebten Bauvolumen von bis zu 8000 Wohnungen bis 2025 sind dazu Gesamtmittel von bis zu einer Milliarde Euro erforderlich. „Wir schaffen das, auch ohne an dem Neuverschuldungsverbot zu rütteln,“ so Michael Schmelich, Ko-Sprecher der Grünen und in der Stadtratsfraktion für Soziales und Finanzen zuständig. Geeignete Liegenschaften der Stadt sollen dafür in die neue Gesellschaft eingebracht werden und sämtliche Erlöse aus Grundstücksverkäufen für den Wohnungsbau verwendet werden.

DNN

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