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Stadtpolitik Dresdner CDU-Rebellen gehen in die Offensive
Dresden Stadtpolitik Dresdner CDU-Rebellen gehen in die Offensive
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11:17 12.01.2017
CDU-Rebellen : Peter Heichen und Ulrich Link (v.r.) Quelle: Flechtner (Archiv)
Dresden

Die Dresdner Initiative „CDU – Kurswechsel“ will im Jahr der Bundestagswahl ihre Aktivitäten ausweiten. „Wir werden demnächst jeden sächsischen CDU-Bundestagsabgeordneten ansprechen. Die CDU muss sich reformieren, wenn sie wieder Wähler gewinnen will“, sagt Peter Heichen. Er sieht „Kurswechsel“ im Aufwind. „Wir sind keine Randgruppe, sondern werden uns bundesweit vernetzen“, kündigt er an.

Am Wochenende habe er in Oberursel (Hessen) mit Vertretern gleichgesinnter Initiativen aus Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt über einen Dachverband gesprochen, der Ende März gegründet werden soll. „Wir wollen uns deutschlandweit vernetzen und dafür sorgen, dass die CDU/CSU wieder wählbar wird“, so Heichen. Der Dachverband soll konservativen Mitgliedern der Union ein Forum und eine politische Heimat geben. „Wir bereiten einen gemeinsamen Internetauftritt vor, der mit den konservativen Initiativen auf lokaler und regionaler Ebene verlinkt wird“, kündigte Heichen an. Noch ist die Domain www.fkaufbruch.de nicht freigeschaltet. Die Buchstaben fk stehen für freiheitlich-konservativer Aufbruch.

Beim Treffen in Oberursel haben sich die Initiativen auf 30 Forderungen und Positionen zu den Themenfeldern Außen- und Sicherheitspolitik, Europapolitik, Zuwanderungspolitik, Innere Sicherheit, Wirtschafts- und Finanzpolitik, Energiepolitik und Bildungspolitik verständigt. Darin wird unter anderem eine Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen gefordert, aber auch eine schnellere und konsequentere Abschiebung von abgelehnten Asylbewerbern.

www.cdu-kurswechsel.de

Von Thomas Baumann-Hartwig

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