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Dresden will Aufträge für 340 Millionen Euro vergeben

Öffentliche Aufträge Dresden will Aufträge für 340 Millionen Euro vergeben

Stadt und Land investieren derzeit sehr viel. Damit das Geld in der Region bleibt, gibt es frühzeitig Informationen an die Wirtschaft über die geplanten Aufträge. Am Mittwoch steht wieder eine Vergabekonferenz im Rathaus an.

Auf der 15. Vergabekonferenz der Landeshauptstadt stellen städtische Ämter und Unternehmen ihre geplanten Ausschreibungen und Bauvorhaben für das Jahr 2018 vor. Das Investitionsvolumen der Stadt beträgt insgesamt rund 340 Millionen Euro.

Quelle: Archiv

Dresden. Insgesamt geht es um mehr als eine halbe Milliarde Euro: Auf der 15. Vergabekonferenz der Landeshauptstadt stellen städtische Ämter und Unternehmen ihre geplanten Ausschreibungen und Bauvorhaben für das Jahr 2018 vor. Das Investitionsvolumen der Stadt beträgt insgesamt rund 340 Millionen Euro. Zudem wird auch der Freistaat über seine für dieses Jahr im Dresdner Stadtgebiet geplanten Bauprojekte informieren. Die Niederlassungen Dresden I und Dresden II des Staatsbetriebs Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB), der für Bauvorhaben zuständig ist, wollen in diesem Jahr Aufträge über etwa 190 Millionen Euro zu vergeben.

„Aktuell haben schon über 70 Unternehmen ihre Teilnahme angezeigt, man kann sich auch kurzfristig noch anmelden und natürlich können Interessierte auch spontan vorbeikommen“, erklärt Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, das die Vergabekonferenz organisiert. Der Termin war vom März auf Januar vorgezogen worden. „Wir wollen die Unternehmen unterstützen und dafür sorgen, dass ein Großteil der Wertschöpfung in der Region stattfindet“, hieß es dazu. Auch die Wirtschaftsvereinigungen wie Handwerkskammer und Industrie- und Handelskammer haben daran Interesse. Damit die Betriebe noch besser planen können, will die Stadt so früh wie möglich über anstehende öffentliche Baumaßnahmen und Ausschreibungen informieren.

Schulen, Kitas, Straßen – Dresden will viel investieren

Die städtischen Vorhaben reichen vom Schulhausbau, über Kindertagesstätten und Straßenbau bis hin zu Vorhaben der Wohnen in Dresden GmbH (WID), der neuen städtischen Woba. So geht es unter anderem um den Neubau für die 37. Grundschule (zwei Millionen Euro), die Sanierung des Antilopenhauses im Zoo (500 000 Euro) oder die Kita Lößnitzstraße (2,8 Millionen Euro). Beim Freistaat stehen Aufträge für die Mensa Bergstraße (Abbruch, Rohbau u.a., vier Millionen Euro) und den Dresdner Zwinger (Bogengalerie mit Rohbau, Natursteinarbeiten, Fenster, Elektro, drei Millionen Euro) auf dem Programm.

Auch in den Vorjahren ging es dabei immer wieder um gewaltige Summen. Bei der Vergabekonferenz vor einem Jahr standen Aufträge allein von der Stadt in einem Volumen von 477 Millionen Euro zur Debatte. Der Freistaat hatte damals Vorhaben im Umfang von 208 Millionen in der Planung. 2016 standen mit insgesamt rund 600 Millionen Euro reichlich 120 Millionen Euro mehr auf dem Plan als 2015.

Bei der Vergabekonferenz wird über die Vorhaben informiert, für die Ausschreibungen geplant sind. Dann können sich die Unternehmen um Aufträge bewerben. Anmeldungen für die Konferenz sind unter www.dresden.de/vergabekonferenz möglich. Dort sind nach der Veranstaltung weitere Informationen zu den Vergabeleistungen verfügbar.

15. Vergabekonferenz, Dresden, Mittwoch, 24. Januar, ab 14.30 Uhr, im Neuen Rathaus, Plenarsaal, Rathausplatz 1.

Von Ingolf Pleil

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