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Dresden sucht Alternativen für das Dynamo-Stadion

Sportpolitik Dresden sucht Alternativen für das Dynamo-Stadion

Am Sonntag ging es im Sachsenderby gegen Erzgebirge Aue um die sportliche Zukunft von Dynamo Dresden. Am Mittwoch wird beim Workshop „Dynamo-Stadion“ über einen Aspekt der finanziellen Zukunft des Vereins diskutiert. Ende 2016 hatte der Stadtrat auf Initiative der SPD beschlossen, Alternativen zum derzeitigen Betrieb des Stadions zu suchen.

Tausende Dresdner Fans strömten am Sonntag zum Derby ins Stadion.

Quelle: Dennis Hetzschold

Dresden. Am Sonntag ging es im Sachsenderby gegen Erzgebirge Aue um die sportliche Zukunft von Dynamo Dresden. Am Mittwoch wird beim Workshop „Dynamo-Stadion“ über einen Aspekt der finanziellen Zukunft des Vereins diskutiert. Sportbürgermeister Peter Lames (SPD), Axel Eichholtz, Chef der Stadion Dresden Projektgesellschaft, die Dynamo-Geschäftsführer Michael Born und Ralf Minge, Eigenbetriebsleiter Ralf Gabriel und Vertreter der Stadtratsfraktionen werden sich im VIP-Bereich der Energieverbund-Arena auf der Mageburger Straße an einem Tisch versammeln und sich Betreibungsmodelle für Stadien vorstellen lassen, die Positionen der Projektgesellschaft und des Vereins anhören und danach über das Gehörte diskutieren.

Die SPD-Stadtratsfraktion hat den Workshop beantragt. „2019 laufen eine Reihe von Vereinbarungen mit der Projektgesellschaft aus. Wir wollen frühzeitig darüber nachdenken, wie das Stadion künftig betrieben werden soll“, erklärte Thomas Blümel, sportpolitischer Sprecher der Sozialdemokraten im Stadtrat. Auch die Konditionen für die Kreditverträge könnten 2019 neu verhandelt werden, dank niedriger Zinsen seien Einsparungen von mehreren 100.000 Euro möglich, so Blümel.

Der SPD-Sportpolitiker hatte 2016 eine Rekommunalisierung des Stadions ins Gespräch gebracht. Ende 2016 hatte der Stadtrat auf Initiative der SPD beschlossen, Alternativen zum derzeitigen Betrieb des Stadions zu suchen. Die Stadt solle auch Möglichkeiten durchrechnen, das Stadion selbst zu betrieben, war damals von Linken, Grünen, SPD und FDP/Freie Bürger gegen die Stimmen von CDU und AfD beschlossen worden.

Von tbh

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