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Stadtpolitik Dresden gehen die Gewerbegebiete aus - "Wissenschaftspark Ost" soll Entlastung bringen
Dresden Stadtpolitik Dresden gehen die Gewerbegebiete aus - "Wissenschaftspark Ost" soll Entlastung bringen
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18:16 09.09.2015
Dresdens erster Bürgermeister Dirk Hilbert (FDP). Quelle: Dominik Brüggemann
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Eine Folge: „Der Abverkauf von Grundstücken in unseren kommunalen Gewerbegebieten ist so stark wie seit Jahren nicht mehr“, sagte Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert.

Er will daher jetzt den schon lange geplanten „Wissenschaftspark Ost“ zwischen Reicker Straße und Fraunhofer-Campus forcieren. Nach der Sommerpause werde er im Stadtrat beantragen, die dafür nötigen Grundstücke von der Gagfah anzukaufen – der Wohnungsgesellschaft gehört ein Großteil der Flächen des inzwischen größtenteils abgerissenen Plattenbauviertels nördlich der „Reicker“. Mit 37 Hektar Gesamtfläche und Erschließungskosten von über 30 Millionen Euro wird der neue Wissenschaftspark das bisher größte Gewerbegebiet-Projekt der Stadt sein – „noch vor Coschütz-Gittersee“, so Hilbert.

Die Wirtschaftsförderer wollen dort ab 2016/17 vor allem technologieorientierte Jung-Unternehmen sowie Firmen-Ausgründungen der benachbarten Fraunhofer-Institute ansiedeln.

Trotz dieser Aktivitäten drohen der Stadtverwaltung langsam geeignete Flächen für Investoren auszugehen – und damit neue Jobs durch die Lappen zu gehen. „Wir haben noch einen Grundstücks-Vorrat für vielleicht fünf bis sechs Jahre“, sagt Hilbert. „Deshalb drängt der Wissenschaftspark Ost auch so.“

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10. August oder auf

DNN-Exklusiv.

Heiko Weckbrodt

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