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Stadtpolitik Dresden-Nazifrei will verschobenes Blockade-Training am Wochenende nachholen
Dresden Stadtpolitik Dresden-Nazifrei will verschobenes Blockade-Training am Wochenende nachholen
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23:29 09.09.2015

Auf seiner Homepage kündigten die Gegner der jährlichen Nazi-Demos eine Reihe von Veranstaltungen an. Start soll am 12. November in den Räumen von ver.di in der Dresdner Friedrichstadt sein.

Am Sonnabend laden die Aktivisten von 15 bis 17 Uhr in die Cottaer Str. 2 ein, um allen Interessierten „die Möglichkeit zu geben, sich gut auf die besondere Situation einer Massenblockade vorzubereiten", heißt es. Das Training soll zu besonnenem Handeln befähigen und somit einer Eskalation angespannter Lagen entgegenwirken. Es soll beispielsweise darum gehen, was Demo-Teilnehmer dabei haben sollten, und was besser nicht, worauf sie achten sollten und was zu beachten ist. Dies soll auch „szenisch" geübt werden.

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Dresden-Nazifrei hat sich auf die Fahnen geschrieben, die im Februar erwarteten Nazi-Demos mit friedlichen Blockaden zu verhindern. Ursprünglich sollte ein erstes Training im Rahmen des Aktivierungsworkshops im Oktober auf dem Gelände der TU Dresden stattfinden. Dies wurde nach heftigem Protest und Intervention der Hochschulleitung abgesagt.

Die Frage, ob Blockaden von genehmigten Nazi-Demos erlaubt sind, ist der strittigste Punkt in den Vorbereitungen der Dresdner auf den 13. Februar 2012. Auch die Arbeitsgruppe (AG) 13. Februar ist sich in dieser Hinsicht noch nicht einig. Während beispielsweise Grüne und Linke zugeben, 2011 selbst beteiligt gewesen zu sein, kritisiert die FDP Blockaden aufs Schärfste.

sl

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