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Stadtpolitik Dresden-Nazifrei will Pegida-Großkundgebung verhindern
Dresden Stadtpolitik Dresden-Nazifrei will Pegida-Großkundgebung verhindern
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23:35 09.09.2015
Die Pegida-Demo am 30.3.2015 in Dresden. Quelle: Hauke Heuer

„Wir befürchten, dass Dresden zu einem Zentrum einer neuen rechtspopulistischen Bewegung in Europa wird“, so ein Sprecher gegenüber DNN-Online. Das Bündnis möchte diese drohende Entwicklung nach eigenen Angaben stoppen.

Bilder der Pegida-Demo und Gegendemonstration am 30. März:

Details zur Protestform und welche Bündnisse beteiligt sind, sollen erst kurz vor der Veranstaltung bekanntgegeben werden. „Wir stehen in Kontakt zu weiteren Dresdner Bündnissen, können aber noch keine Ergebnisse nennen“, sagte der Sprecher am Mittwoch.  

Dresden-Nazifrei habe demnach Erkenntnisse darüber, dass die Pegida-Bewegung um Lutz Bachmach, der zur Zeit Urlaub in Spanien macht, bereits Kontakte zu der Front-National-Bewegung in Frankreich und dem österreichischen FPÖ-Politiker Heinz-Christian Strache pflege.  

Pegida hat die geplante Großkundgebung ordnungsgemäß beim Ordnungsamt der Stadt Dresden angemeldet. Laut Versammlungsbehörde, dass am 31. März ein Gespräch mit den Veranstaltern führte, werden bis zu 30.000 Menschen in der Flutrinne erwartet. Wichtige Punkte bei dem Treffen sollen Fragen der Flächennutzung, Parkmöglichkeiten, Teilnehmerprognosen, Sanitätsdienst, Ordnereinsatz, Einzäunung des Geländes und der Kommunikation gewesen sein. Laut Stadt wird der Pegida-Förderverein die Veranstaltung durchführen.

dbr

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