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Stadtpolitik Diskussionsrunde in Dresden: Bundes- und Landespolitiker treffen Pegida-Anhänger
Dresden Stadtpolitik Diskussionsrunde in Dresden: Bundes- und Landespolitiker treffen Pegida-Anhänger
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17:27 09.09.2015
Jens Spahn (Archivbild) Quelle: dpa

Auch die frühere Pegida-Sprecherin und Mitgründerin der neuen Initiative „Direkte Demokratie für Europa“ (DDFE), Kathrin Oertel, war zugegen.

Während Pegida-Anhänger ihre Verärgerung über Themen wie die Renten- oder Einwanderungspolitik zum Ausdruck brachten, verwies Spahn auf die „Anstrengungen“, die im politischen Prozess nötig seien. „Demonstrieren allein ist noch keine Politik“, sagte er und forderte die Menschen auf, sich in den Parteien zu engagieren.Oertel kritisierte erneut die Medien, die „größtenteils links orientiert“ seien und ihre Bewegung falsch darstellten. Die Gesprächsangebote seitens der Regierung allein reichten nicht aus. „Es ist gut, dass man wieder einen Draht zueinander findet“, sagte sie. „Man muss aber sehen, dass der Bürger wieder eine Stimme bekommt.“

Sachsens Linke-Chef Gebhardt zeigte Verständnis für die individuellen Sorgen der Pegida-Anhänger. Was ihn aber ärgere, sei, „dass wir zum Teil nur deshalb mit Ihnen reden, weil Sie wirklich fremdenfeindliche Äußerungen machen“.

dpa

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