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DNN-Barometer: Drei Viertel der Dresdner sind für erneute Kandidatur von Oberbürgermeisterin Orosz

DNN-Barometer: Drei Viertel der Dresdner sind für erneute Kandidatur von Oberbürgermeisterin Orosz

Von Drei Viertel der Dresdner wünschen sich, dass Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) bei der nächsten Oberbürgermeisterwahl 2015 wieder antritt. Das ist das Ergebnis des aktuellen DNN-Barometers, für das das Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden 471 repräsentativ ausgewählte Dresdner befragte.

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Quelle: Grafik Eylert

Während die OB selbst sich noch nicht zu einer erneuten Kandidatur geäußert hat, wünschen sich 79 Prozent der CDU-Wähler, dass sie wieder antritt. Und, sehr überraschend, 77 Prozent der SPD-Wähler, während die Grünen-Anhänger (58 Prozent) und die Wähler der Linken (64 Prozent) nicht die glühendsten Helma-Orosz-Fans sind.

Seit ihrer Wahl hat die Oberbürgermeisterin ihren Bekanntheitsgrad kontinuierlich gesteigert. Im September 2008 wussten 75 Prozent der Befragten mit ihrem Namen etwas anzufangen, 2009 waren es schon 79 Prozent, 2010 80 Prozent und aktuell wissen 81 Prozent, wer OB von Dresden ist. Junge Leute haben allerdings wenig Ahnung davon, wer die Landeshauptstadt regiert: In der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen konnten nur 26 Prozent den Namen der OB nennen. Am besten informiert sind die Grünen-Wähler, die die OB zu 95 Prozent kannten, während nur 84 Prozent der CDU-Anhänger Helma Orosz benennen konnten.

55 Prozent der Dresdner sind mit der Arbeit der OB zufrieden, auch dieser Wert kletterte von 28 Prozent im Herbst 2008 über 49 Prozent im August 2009 kontinuierlich in die Höhe. Wenig zufrieden mit der Stadtchefin sind die Linken- und Grünen-Wähler. Nur 13 beziehungsweise 16 Prozent gaben an, dass sie von der Arbeit der OB eingenommen sind. 68 Prozent der Befragten glauben, dass Helma Orosz die Stadt auch in den nächsten zwölf Monaten gut führen wird. Am skeptischsten sind die Grünen-Anhänger: Nur 36 Prozent trauen der OB zu, die Stadt gut ins nächste Jahr zu bringen.

Wenn die Dresdner ihre Oberbürgermeisterin charakterisieren sollen, dann zeichnet Helma Orosz eine Eigenschaft besonders aus: 42 Prozent der Befragten meinen, dass die OB bodenständig ist. 34 Prozent halten sie für glaubwürdig, 30 Prozent für durchsetzungsfähig, 25 Prozent für bürgernah, 24 Prozent für sozial, aber nur 16 Prozent für politisch geschickt und 19 Prozent für dynamisch. 58 Prozent der Befragten sind der Auffassung, dass Helma Orosz einen besseren Job macht als ihr Vorgänger Ingolf Roßberg (FDP). Aber nur 28 Prozent halten die Arbeit der OB für besser als die ihres Vor-Vorgängers und Parteifreundes Herbert Wagner. 38 Prozent meinen, Orosz und Wagner machen einen gleich guten Job.

Helma Orosz wird als OB der Menschenketten zum 13. Februar in die Stadtgeschichte eingehen. Denn mit dem gewaltfreien Protest gegen Neonazis bringen 82 Prozent der Befragten sie in Verbindung. Bitter: Mit dem Kulturkraftwerk, für das die OB sehr gekämpft hat, verbinden sie nur 48 Prozent der Befragten. Dafür fällt 76 Prozent der Bau von Kitas ein, wenn sie an Helma Orosz denken. 74 Prozent erinnern sich an die schwere Krankheit, die der OB zu schaffen machte. Eine harte Amtsführung assoziieren nur 35 Prozent mit der OB. 88 Prozent der Befragten sind der Auffassung, dass die OB beim Bau von Kindertagesstätten Positives bewirkt hat, 78 Prozent glauben, die OB habe sich für die Schuldenfreiheit der Stadt stark gemacht.

Nur 37 Prozent bewerten das Wirken der OB beim Kulturpalast als positiv und gar nur 24 Prozent denken, dass sie der Albertbrücke Gutes getan hat. Der Zustand der Straßen hat sich in den vergangenen fünf Jahren verschlechtert, glauben 41 Prozent der Befragten. Zum Vergleich: 2004 sahen das nur 24 Prozent der Befragten so. Pluspunkte sammelte das Stadtoberhaupt dafür beim Vorhandensein von Krippen- und Kindergartenplätzen, bei der Sanierung der Schulen und auch der städtischen Finanzen.

Thomas Baumann-Hartwig

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