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Stadtpolitik Bürgerinitiative zum Schlosspark Pillnitz kämpft weiter - rund 14.000 Unterschriften übergeben
Dresden Stadtpolitik Bürgerinitiative zum Schlosspark Pillnitz kämpft weiter - rund 14.000 Unterschriften übergeben
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22:52 09.09.2015
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Diese stammen nicht nur aus Dresden. Über soziale Netzwerke regte sich sogar auf den Bahamas, in den USA oder Australien Widerstand.

Bevor am Montag erstmals Eintritt in die Parkanlage im Dresdner Südosten verlangt wird, ist für Sonntag ein letzter Protestspaziergang angekündigt. „An den vergangenen Sonntagen waren jeweils rund 200 Menschen da", sagt Peter Schulze, Sprecher der Bürgerinitiative. Da herrschte allerdings schönes Wetter, während für diesen Sonntag nur 5 Grad erwartet werden. Ab Montag sind dann 2 Euro Eintritt fällig.

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Zudem laufen laut Schulze weiterhin verwaltungsrechtliche Anfragen sowie mehrere Anfragen von Fraktionen im Landtag zu der umstrittenen Entscheidung. Zudem überlegen die Gegner des kostenpflichtigen Eintritts, ob sie ein Widerspruchsverfahren anstreben sollen. Dazu gebe es aber noch keine Entscheidung, so Schulze. Ein Gespräch mit Oberbürgermeisterin Helma Orosz habe es dagegen weiterhin nicht gegeben: Seit dem 6. März habe sich die Bürgerinitiative immer wieder um einen Termin bemüht, dieser sei aber immer wieder geplatzt. Erst am Montag hatte es Aufregung gegeben, nachdem die Pillnitzer fest mit einem Erscheinen der Stadtchefin bei einer Bürgerversammlung gerechnet hatten, Orosz den Termin aber nicht wahrgenommen.

sl

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Sie sind ein wichtiges Zeugnis der jüngeren Geschichte - die Gedächtnisprotokolle aus dem Wendejahr 1989. Konkret handelt es sich um Berichte von Menschen, die bei den schweren Zusammenstößen von Dresdner Bürgern mit dem Staatsapparat der damaligen DDR verhaftet, "zugeführt" und teilweise misshandelt wurden.

09.09.2015

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