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Stadtpolitik Bisher zwölf Kandidaten für Dresdner OB-Wahl – fast alle müssen Unterschriften sammeln
Dresden Stadtpolitik Bisher zwölf Kandidaten für Dresdner OB-Wahl – fast alle müssen Unterschriften sammeln
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23:51 09.09.2015
Von Stefanie Kaune
Im Orstamt Altstadt unterstützen zahlreiche Bürger die Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange mit ihrer Unterschrift. Quelle: Nadine Steinmann

Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange tritt für die Wählervereinigung „Gemeinsam für Dresden“ an, der Verein Unabhängige Bürger für Dresden e.V. setzt für das Amt auf den derzeitigen Interimsbürgermeister Dirk Hilbert. Zusätzlich haben sich die Bürger Denis Wustmann, Samuel Fink, Tobias Tanneberger, Ronny Winkler, Enrico Pauser, Axel Müller und Jack Hubald zur Wahl gestellt. Der islamkritische Verein Pegida will einen weiteren Anwärter ins Rennen schicken.

Alle Anwärter – außer Stefan Vogel und Markus Ulbig - benötigen 240 Unterschriften, um als Oberbürgermeister kandidieren zu können. Diese müssen bis zum 11. Mai, 18 Uhr, gesammelt sein. Jeder Bürger darf mit seiner Unterschrift nur einen Kandidaten unterstützen. Ulbig und Vogel haben ihren Platz auf dem Stimmzettel sicher, da sie für eine im Dresdner Stadtrat vertretene Partei kandidieren.

Für Eva-Maria Stange versammelten sich am Dienstagnachmittag im Ortsamt Dresden-Altstdt zahlreiche Unterstützer. Mit ihrer Unterschrift bekräftigten sie den Wahlvorschlag der derzeitigen Kunst- und Wissenschaftsministerin des Freistaat Sachsens.

Ebenfalls um Unterschriften warb der 30-jährige Samuel Fink. Mit einer Radtour, die am Alberplatz startete, wollte er interessierte Bürger von sich und seinen Visionen für die Stadt überzeugen. Leider nahmen an dem Angebot nur sieben Radfahrer teil, wie der Oberbürgermeister-Kandidat auf Anfrage von DNN-Online mitteilte. „Wir werden die nächsten Wochen intensiv Wahlkampf betreiben und unsere Inhalte präsentieren“, so der Dresdner.

Vor sieben Jahren strebten bei der Oberbürgermeister-Wahl insgesamt acht Kandidaten nach dem Amt des Stadtoberhauptes. Neben Helma Orosz waren das unter anderem Dr. Klaus Sühl (Die Linke), Eva Jähnigen (Grüne), Dr. Peter Lames (SPD) und Dirk Hilbert (FDP). Im zweiten Wahlgang traten nur noch fünf Kandidaten an. Jähnigen, Lames und Hilbert zogen ihre Kandidatur zurück.

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