Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Stadtpolitik Bettensteuer für Dresden: Touristen werden ab 1. Juli zur Kasse gebeten
Dresden Stadtpolitik Bettensteuer für Dresden: Touristen werden ab 1. Juli zur Kasse gebeten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:16 01.03.2018
Touristen müssen in Dresden demnächst eine Bettensteuer entrichten (Archivbild) Quelle: dpa

Die Steuer wird nach der Höhe des Übernachtungspreises erhoben. Bis 30 Euro Zimmerpreis beträgt sie einen Euro pro Nacht, von 31 bis 60 Euro werden drei Euro fällig, von 61 bis 90 Euro fünf Euro, von 91 bis 120 Euro sieben Euro. Danach werden pro 30 Euro jeweils zwei Euro zusätzlich fällig. Die Steuer soll pro Jahr sechs Millionen Euro in die Stadtkasse fließen lassen.

Die CDU stimmte gegen die Bettensteuer. "Es wäre besser gewesen, die Summe im Haushalt einzusparen", erklärte Fraktionsvorsitzender Jan Donhauser. Die Chancen, dass die Steuer vor Gericht Bestand habe, stünden bei 50 gegen 50. FDP-Fraktionsvorsitzender Holger Zastrow fragte, wie lange die rot-grün-rote Mehrheit ihre investoren- und touristenfeindliche Politik fortsetzen wolle. "Soll das immer so weiter gehen?"

Johannes Lohmeyer, Vorsitzender des Tourismusverbands Dresden, erklärte gelassen: "Wir gehen davon aus, dass wir diesen Unfug gerichtlich stoppen können."

tbh

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Landesdirektion Sachsen hat den Widerspruch gegen den Stadtratsentscheid zu verkaufsoffenen Sonntagen in Dresden zurückgewiesen. Wie die Initiatoren des Bürgerbegehrens mitteilten, ist noch offen, ob man nun vor dem Verwaltungsgericht Dresden gegen die Entscheidung klagen wird.

09.09.2015

Der Stadtrat wird heute mit den Stimmen der rot-grün-roten Mehrheit den Verkauf eines Grundstücks an der Ringstraße an einen Investoren, der darauf ein Hotel errichten will, ablehnen.

09.09.2015

Der Freistaat Sachsen kappt die Zuschüsse für Dresdens kulturelles Prestige-Objekt, das Kraftwerk Mitte. Von den ursprünglich zugesicherten zehn Millionen Euro werden nur rund 6,67 Millionen Euro fließen.

09.09.2015