Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Stadtpolitik 13. Februar 2015 in Dresden: Bundespräsident Gauck spricht in der Frauenkirche und reiht sich in Menschenkette
Dresden Stadtpolitik 13. Februar 2015 in Dresden: Bundespräsident Gauck spricht in der Frauenkirche und reiht sich in Menschenkette
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:16 09.09.2015
Die AG 13. Februar hat ihre Pläne für das Gedenken am 13. Februar 2015 in Dresden vorgestellt. Quelle: Hauke Heuer

Der oberste Repräsentant der Bundesrepublik wird in der Frauenkirche sprechen und sich in die Menschenkette einreihen, die am Abend das Stadtzentrum umschließt. Das teilte heute Oberbürgermeisterin (OB) Helma Orosz (CDU) mit.

Die Zusage aus dem Bundespräsidalamt in Berlin sei „vor wenigen Tagen" eingegangen, sagte die OB und bezeichnete es als „große Ehre", dass Gauck in der Frauenkirche sprechen wird. Von seiner Rede, die in der Kirche etwa 1400 geladene Gäste hören werden, verspricht sich Orosz nicht nur einen Rückblick auf die Zerstörung Dresdens und deren Ursachen, sondern auch Impulse zum „Thema Gedenkkultur".

 In Dresden habe sich in den vergangenen Jahren aus einer „Kultur des Zuschauens eine Kultur des Mitmachens" entwickelt, lobte sie das Engagement der Bürger, die sich an diesem Tag regelmäßig zu unterschiedlichen Veranstaltungen treffen, um an das Grauen des Krieges und der Zerstörung zu erinnern.

Der geplante Besuch des Bundespräsidenten ist eine Ursache für eine Neuerung am 13. Februar 2015, die vielleicht längerfristig Bestand haben wird: Es findet erstmals keine zentrale Gedenkveranstaltung der Stadt auf dem Heidefriedhof statt. An ihre Stelle rückt die Zusammenkunft in der Frauenkirche. Ob es auch künftig dabei bleibt, ist offen. Diese Neuerung sei „auch Ausdruck des Ringens um das Wie des Gedenkens", sagte Orosz. „Eine Pause tut ganz gut", stellte sie mit Blick auf die Kranzniederlegungen auf dem Heidefriedhof fest." Natürlich sei an diesem Tag dennoch auf allen Friedhöfen der Stadt die Möglichkeit gegeben, der Toten von Februar 1945 zu gedenken, ergänzte Rathaussprecher Kai Schulz.

C. Springer

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Es scheint, als werde ausgerechnet der 70. Jahrestag der Bombardierung Dresdens am 13. Februar 2015 von den aktuellen Ereignissen aus dem Bewusstsein der Dresdner verdrängt.

09.09.2015

Dynamo Dresden bekommt in den nächsten Jahren mehr Geld aus dem Stadtsäckel. 1,5 Millionen zusätzlich zu den den in den Stadionverträgen vereinbarten Summen (2,2 Millionen Euro, wenn Dynamo in der 3. Liga spielt, 600.000 Euro in der 2. Bundesliga, nichts mehr in der 1. Bundesliga) fließen künftig als Zuschüsse zu den Miet- und Betriebskosten für die Arena an der Lennéstraße an den Verein.

09.09.2015

Das Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC) hat sich über ds Erstarken der rechtspopulistischen „Pegida“-Bewegung in Dresden nicht überrascht gezeigt.

09.09.2015