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Polizeiticker Weniger Fahrraddiebstähle in Dresden - Leipzig legt leicht zu
Dresden Polizeiticker Weniger Fahrraddiebstähle in Dresden - Leipzig legt leicht zu
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13:17 26.08.2017
Während sich die Zahl der Fahrraddiebstähle in Dresden rückläufig entwickelt, nehmen die Fälle im Raum Leipzig weiter zu. Quelle: dpa
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Dresden

Während sich die Zahl der Fahrraddiebstähle in Dresden rückläufig entwickelt, nehmen die Fälle im Raum Leipzig weiter zu. „Wir haben in diesem Jahr einen leicht ansteigenden Trend zu verzeichnen“, sagte Uwe Voigt von der Polizeidirektion Leipzig der Deutschen Presse-Agentur. Im vergangenen Jahr hatte die Messestadt bereits einen starken Anstieg verbucht.

Im Bereich der Polizeidirektion Dresden wurden im ersten Halbjahr dieses Jahres deutlich weniger Diebstähle registriert. 1300 Fälle seien es gewesen, „davon reichlich 250 aufgeklärt“, sagte Sprecher Enrico Lange. „Auch wenn die Zahlen noch veränderlich sind, wird das vorhergehende Halbjahresniveau nicht mehr erreicht werden.“ Damals waren es 2100 Fälle.

Ein differenzierteres Bild zeichnet sich dagegen in Ostsachsen ab. „Für den Landkreis Bautzen ist anhand der bisherigen Fallzahlen von rund 300 bekanntgewordenen Fahrraddiebstählen als Trendaussage erneut ein leichter Rückgang von Fahrraddiebstählen abzulesen“, sagte Thomas Knaup von der PD Görlitz. Hingegen liege der Kreis Görlitz mit rund 500 Fällen in etwa auf Vorjahresniveau. „Örtlicher Schwerpunkt sind hierbei eindeutig die Städte und Gemeinden mit Bezug zur polnischen Grenze, insbesondere Zittau, Görlitz und Weißwasser.“

Leipzig hatte bereits im vergangenen Jahr einen starken Anstieg zu verzeichnen - laut Vergleichsportal billiger.de, das ein Städteranking aufgestellt hat, den größten im Bundesgebiet. 1720 Drahtesel pro 100 000 Einwohner wurden demnach 2016 in der Messestadt geklaut - nur in der „Fahrradhauptstadt“ Münster waren es noch mehr. Zum Vergleich: In Dresden wurden 649 Fährräder pro 100 000 Einwohner gestohlen, in Chemnitz 453.

Dass gerade in Leipzig die Diebstahlquote so hoch sei, liege auch an der Tatsache, dass es sich wie Münster um eine Universitätsstadt handele, sagte Voigt. „Hier werden viele Fahrräder gekauft, aber leider auch viele gestohlen.“ Außerdem sei zu beobachten, dass zunehmend auch Einzelteile wegkämen, vor allem hochwertige.

Das erschwere die Aufklärung, sagte sein Görlitzer Kollege Knaup. „Wenn die Täter die gestohlenen Bikes zerlegen, die einzelnen Baugruppen manipulieren, einzeln als Hehlerware verkaufen oder in vollkommen neuer Konfiguration zu einem „neuen“ Fahrrad zusammensetzen, wird der Nachweis, ein bestimmtes Fahrrad einer konkreten Straftat zuordnen zu können, regelmäßig nur schwer möglich sein.“

Vorsicht sei beim Abstellen der Räder überall geboten, sagte Kathlen Zink vom Landeskriminalamt. „Allgemein lässt sich sagen, dass bei Fahrraddieben große Abstellplätze an Sport- und Freizeiteinrichtungen, Bahnhöfen oder Bädern besonders beliebt sind.“ Doch nicht nur dort gelte: „Schließen Sie Rad und Rahmen Ihres Fahrrads nach Möglichkeit stets an einen festen Gegenstand an - auch in Kellern und Fahrradabstellräumen!“

dpa

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