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„Wellenlänge“ entdeckt ihr Herz für Dresdens Straßenbahnen

Kundgebung im Alaunpark „Wellenlänge“ entdeckt ihr Herz für Dresdens Straßenbahnen

Knapp 200 Dresdner haben am Freitagabend gegen eine Kundgebung der als rechtsextrem eingestuften „Wellenlänge“-Bewegung im Dresdner Alaunpark demonstriert. Die der AfD zugehörigen Redner der Fremdenfeinde versuchten dabei vieles, selbst einen fast 15-minütigen Monolog über die Straßenbahnlinie 13.

Protest gegen die "Wellenlänge"-Kundgebung in der Neustadt

Quelle: DNN

Dresden. Knapp 200 Dresdner haben am Freitagabend gegen eine Kundgebung der als rechtsextrem eingestuften „Wellenlänge“-Bewegung im Dresdner Alaunpark demonstriert. Die der AfD zugehörigen Redner der Fremdenfeinde versuchten dabei vieles, selbst einen fast 15-minütigen Monolog über die Straßenbahnlinie 13.

Die so genannte „Wellenlänge“-Bewegung hatte im Alaunpark für „Sicherheit für Dresden“ demonstrieren wollen. Statt eigener Anhänger standen aber lediglich knapp 200 friedliche Linke vor dem weißen Kleintransporter. Auch ohne große Polizeikette kam es im Vorfeld zu keinerlei Reibereien.  Erst als die „Wellenlänge“ den Lautsprecher aufdrehte, begann ein lautes Pfeifkonzert.

Die beiden Redner, Bernhard Wedlich und Madeleine Feige (beide in der AfD und beide im Umfeld der so genannten „Anti-Antifa aktiv) versuchten vieles, von Tiraden gegen kriminelle Flüchtlinge bis hin zum Versuch, die Gegendemo zu vereinnahmen. Schließlich sei man doch gegen das „System“, so Wedlich, der auch im Kreisvorstand der AfD in der Sächsischen Schweiz sitzt. Erwartungsgemäß half das alles nichts, weshalb Feige schließlich zu einem längeren Monolog über die Straßenbahnlinie 13 und die „Straßenbahnstreichler“ in der Neustadt anhob.

Die vom Verfassungschutz als rechtsextrem eingestufte "Wellenlänge"-Bewegung wollte in den Alaunpark. Knapp 200 Neustädter hatten etwas dagegen.

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Danach passierte aber doch noch bemerkenswertes: Denn plötzlich kam so etwas Ähnliches wie ein Dialog auf. Denn ein Gegendemonstrant erhielt freiwillig das Mikro und lieferte sich mit der „Wellenlänge“ ein ziviles Wortgefecht – ein Novum in der Auseinandersetzung zwischen Rechts und Links.

Die mit einem Großaufgebot angetretene Polizei hatte bei der am Ende knapp einstündigen Veranstaltung wenig zu tun. Es blieb ruhig. Lediglich nach Versammlungsende flog in kleiner Gegenstand in Richtung „Wellenlänge“-Transporter, wahrscheinlich ein Kronkorken.

DNN

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