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Vier Haftbefehle innerhalb von 24 Stunden vollstreckt

Bundespolizeieinsatz in Dresden Vier Haftbefehle innerhalb von 24 Stunden vollstreckt

Bei Kontrollen am bzw. im Dresdner Hauptbahnhof sowie am Flughafen in Klotzsche hat die Bundespolizei in der Zeit von Dienstagmittag bis Mittwochfrüh gleich drei Personen geschnappt, die per Haftbefehl gesucht wurden.

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Zweimal klickten die Handschellen.
 

Quelle: Fotograf privat

Dresden.  Bei Kontrollen am bzw. im Dresdner Hauptbahnhof sowie am Flughafen in Klotzsche hat die Bundespolizei in der Zeit von Dienstagmittag bis Mittwochfrüh gleich drei Personen geschnappt, die per Haftbefehl gesucht wurden.

Zum einen ging den Beamten ein 26-Jähriger Georgier ins Netz, gegen den ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Chemnitz wegen Diebstahls vorlag. Weil der Mann die Geldstrafe in Höhe von 600 Euro nicht zahlen konnte, darf er die nächsten 60 Tage im Gefängnis verbringen. Zudem wurde die Staatsanwaltschaft Göttingen über den neuen Aufenthaltsort des Georgiers informiert. Denn dort sucht man den Georgier auch wegen Diebstahls, teilte die Bundespolizei mit.

Wegen Urkundenfälschung suchte die Staatsanwaltschaft Traunstein per Vollstreckungshaftbefehl einen 57-jährigen Ungarn. Als dieser mit dem Zug aus Budapest in Dresden eintraf und von der Bundespolizei kontrolliert wurde, hatte er die Wahl: Entweder er zahlt die noch offenen 585 Euro der 900-Euro-Strafe oder er muss für 39 Tage ins Gefängnis. Der 57-Jährige zahlte und konnte seine Reise fortsetzen. Allerdings nahm die Bundespolizei noch Kontakt zu den slowakischen Justizbehörden auf, denn von diesen lag ein Suchvermerk vor.

Der dritte per Haftbefehl Gesuchte – ein 30-jähriger Iraner – lief der Bundespolizei am Flughafen Dresden quasi in die Arme. Gegen den Mann bestanden gleich zwei Haftbefehle der Staatsanwaltschaft Chemnitz und zwar wegen Diebstahls und wegen des Erschleichens von Leistungen. „Insgesamt waren 350 Euro Geldstrafe zu vollstrecken. Da der 30-Jährige die geforderten Geldbeträge nicht aufbringen konnte, muss er eine 35-tägige Haft in der JVA Dresden verbüßen“, so die Bundespolizei.

Von DNN

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