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Vermisster 64-Jähriger in Kötitzer Kiesgrube tot aufgefunden

Beim Schwimmen untergegangen Vermisster 64-Jähriger in Kötitzer Kiesgrube tot aufgefunden

Die Wasserrettungsgruppe der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Pirna hat den seit Freitagnachmittag vermissten Mann im Kötitzer Badesee bei Coswig gefunden. Etwa sechs Stunden nach seinem Verschwinden konnte nur noch der Tod des 64-Jährigen festgestellt werden. 

Symbolbild

Quelle: Silas Stein/dpa

Coswig. Die Wasserrettungsgruppe der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Pirna hat den seit Freitagnachmittag vermissten Mann im Kötitzer Badesee bei Coswig gefunden. Etwa sechs Stunden nach seinem Verschwinden konnten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte den leblosen Körper des 64-Jährigen in etwa 2,50 Meter Wassertiefe, schätzungsweise 100 Meter vom Ufer entfernt, mit Hilfe eines auf einem Rettungsboot installierten Sonargerätes orten. Einsatztaucher derselben Einheit brachten den Verunglückten kurz vor 21 Uhr ans Ufer. Dort konnte ein Arzt nur noch den Tod des Mannes feststellen. 

Bis dahin hatten die Pirnaer DLGR das Gewässer für etwa zwei Stunden mit der Spezialtechnik abgesucht. Unter Wasser habe äußerst geringe Sicht bestanden, berichtet der Chef der Einsatztaucher Michael Moschke. Deshalb hätten sich die Taucher auf dem Grund des Natursees vorgetastet, nachdem ein „ungewöhnlicher Fleck“ auf dem Monitor zu sehen war. Das Sonargerät ermöglicht der DLRG, den Untergrund mit Hilfe ausgesandter Schallimpulse auch bei denkbar schlechten Sichtverhältnissen unter Wasser zu erfassen und so gezielt nach Gegenständen und Personen suchen zu können.

Angehörige hatten am freitagnachmittag gegen 14.30 Uhr den Badegast beim Leiter des Naturbades als vermisst gemeldet. Der Mann war laut Polizei beim Baden in der Kötitzer Kiesgrube am Campingplatz an der Brockwitzer Straße untergegangen. Mehrere Bootsbesatzungen von DLRG und Feuerwehr suchten seit dem frühen Nachmittag nach dem Vermissten. Auch sogenannte Strömungsretter waren im Einsatz. 

Die Kriminalpolizei ermittelt in dem unnatürlichen Todesfall. Die Identität des Aufgefundenen sei zweifelsfrei geklärt, sagte der Diensthabende der Polizeidirektion Dresden am Freitagabend. Die Beamten schließen ein Einwirken Dritter und somit eine Straftat aus.

DNN / df

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