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Unbekannte mauern Eingangstür des Vereins „EinProzent“ in Dresden zu

Linke Aktivisten Unbekannte mauern Eingangstür des Vereins „EinProzent“ in Dresden zu

Aktivisten haben am frühen Mittwochmorgen das Büro des Vereins „EinProzent“ an der Lingnerallee in Dresden „eingemauert“. Wie die Polizei mitteilte, haben die Unbekannten wohl Gasbetonsteine und Bauschaum benutzt und „mauerten“ damit die Bürotür zu.

Aktivisten mauern den Eingang zum Büro des Vereins "EinProzent" an der Lingneralle zu.

Quelle: Nika

Dresden. Aktivisten haben am frühen Mittwochmorgen das Büro des Vereins „EinProzent“ an der Lingnerallee „eingemauert“. In einem Bekennerschreiben der linken Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“ (Nika) heißt es, man beobachte das Agieren des Vereins und werde es nicht unkommentiert lassen. Wie die Polizei mitteilte, haben die Unbekannten wohl Gasbetonsteine und Bauschaum benutzt und „mauerten“ die Bürotür zu.

Der Verein habe bereits Anzeige wegen Sachbeschädigung erstattet, da sowohl Tür als auch Türschloss in Mitleidenschaft gezogen wurden. Ob die Täter ermittelt werden können, ist noch offen. „Die Bekennergruppe ist uns durchaus bekannt. Wir müssen abwarten, was die Ermittlungen ergeben“, sagte Polizeisprecherin Jana Ulbricht den DNN.

Nika begründet ihre Aktion damit, dass der Verein „EinProzent“ der rechtsextremen Szene angehören würde. Unter anderem sprechen die Bekenner von „völkisch-rassistischer“ Politik im Verein und der Unterstützung von menschenverachtenden Aktionen, wie beispielsweise die Behinderung von Rettungsaktionen für Flüchtlinge im Mittelmeer. „EinProzent“ bezeichnet sich selbst als Deutschlands größtes patriotisches Bürgernetzwerk. Auf deren Website werden unter anderem Kontaktinformationen und Vernetzungsmöglichkeiten zu Identitären Bewegungen und Bürgergruppierungen in ganz Deutschland angeboten.

Von dnn

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