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Trickbetrüger mit neuer Masche

Dresdner werden am Telefon abgezockt Trickbetrüger mit neuer Masche

Trickbetrüger sind mit einer neuen Masche auf der Suche nach Opfern. Sie wollen mit fingierten Schreiben erreichen, das Gutgläubige einen angeblichen Sachbearbeiter bei der Staatsanwaltschaft anrufen. Das böse Erwachen kommt mit der Gebührenabrechnung.

Immer neue Tricks lassen sich Betrüger einfallen.

Quelle: picture alliance / dpa

Dresden. Die Dresdner Polizei warnt vor einer neuen Masche, die sich Trickbetrüger einfallen lassen haben. Die Täter werfen unfrankierte Briefe in die Briefkästen der Betroffenen. Diese werden in den Schreiben dazu aufgefordert, 18 500 Euro zu überweisen. Damit könnten sie eine Erzwingungshaft abwenden. Die Schreiben geben vor, von der Staatsanwaltschaft Berlin zu kommen. Doch eine Bankverbindung fehlt.

Letztlich, so die Polizei, geht es den Tätern darum, dass die Betroffenen einen angeblichen Sachbearbeiter anrufen. Die auf dem Schreiben angegebene Telefonnummer ist indes mit deutlich höheren Gesprächsgebühren behaftet – so kassieren die Betrüger ab. Derzeit sind den Beamten rund ein Dutzend Fälle in Dresden sowie im Umland bekannt. Die Dunkelziffer dürfte höher liegen.

Die Polizei rät allen Betroffenen, ein gesundes Misstrauen an den Tag zu legen, im Zweifel Vertrauenspersonen zu Rate zu ziehen und keine vorschnellen Zahlungen zu leisten. Auch Anrufe sollten vermieden werden.

Von tbh

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