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Polizeiticker Technisches Hilfswerk übt „Aufgleisen“ von Eisenbahnen
Dresden Polizeiticker Technisches Hilfswerk übt „Aufgleisen“ von Eisenbahnen
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16:15 09.11.2018
Technisches Hilfswerk übt "Aufgleisen" am Friedrichstädter Rangierbahnhof. Quelle: Roland Halkasch
Dresden

Wie man einen entgleisten Zug oder eine Lokomotive buchstäblich wieder in die Spur bringt, haben 35 Ehrenamtliche des Technischen Hilfswerkes (THW) am Donnerstag in Dresden geübt. Vertreter der Ortsverbände Dresden, Zwickau, Braunschweig, Frankfurt/Oder und Montabaur (Rheinland-Pfalz) waren bei der zweitägigen Ausbildung auf dem Friedrichstädter Rangierbahnhof dabei, darunter drei Frauen. In den genannten Städten stellt das THW das Personal für die Hilfszüge der Deutschen Bahn. Auf diesen Waggons ist schwere Technik zur Streckenberäumung installiert. Die Ehrenamtler rücken also aus, wenn ein Zug von den Schienen gesprungen oder umgekippt ist.

„Die hydraulischen Heber werden an den Seiten des Waggons angesetzt und dann möglichst gleichmäßig bedient“, beschreibt Ralf Mancke, Pressesprecher des THW Dresden, die Herausforderung. „Wenn das Fahrzeug ein wenig angehoben ist, werden sofort Holzbohlen darunter geschoben, so dass es sicher abgesetzt werden kann. So geht es Stück für Stück nach oben.“

Damit beim Heben der 60 bis 120 Tonnen schweren Lokomotiven und Waggons nichts passiert, müssen die THW-Mitarbeiter aller zwei Jahre ihre „Aufgleiser“-Kenntnisse erneuern und auch prüfen lassen. Auf dem Rangierbahnhof Friedrichstadt setzten die Ehrenamtlichen nicht nur eine alte Diesellok wieder auf die Schienen, sondern auch einen Doppelstockwagen und Schüttgutwaggons.

Von ttr

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