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Stiftung prüft rechtliche Schritte gegen Wahlplakat mit Luther

Rechtsextreme Provokation Stiftung prüft rechtliche Schritte gegen Wahlplakat mit Luther

Als den Versuch einer „gezielten Provokation“ wertet Matthias Oelke, Pressesprecher der evangelischen Landeskirche, Wahlplakate der NPD, die an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet hängen. Man werde darauf nicht reagieren, sagte Oelke. Rechtliche Schritte will indes die Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt prüfen

Rechtsextreme Provokation: Stiftung prüft rechtliche Schritte gegen Wahlplakat mit Luther.

Quelle: dpa

Dresden. Als den Versuch einer „gezielten Provokation“ wertet Matthias Oelke, Pressesprecher der evangelischen Landeskirche, Wahlplakate der NPD, die an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet hängen. Sie zeigen das berühmte Porträt Martin Luthers von Lucas Cranach mit dem Text „Ich würde NPD wählen. Ich könnte nicht anders“, der ein ebenfalls berühmtes Zitat des Reformators abwandelt. Man werde darauf nicht reagieren, sagte Oelke, auch wenn klar sei, dass Luther „für so ein Plakat missbraucht wird“. Inhaltlich könne man dagegen rechtlich nicht vorgehen.

Rechtliche Schritte aus formalen Gründen will indes die Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt prüfen. Die Bildrechte an dem Luther-Porträt habe die Stiftung, sagte deren Direktor Stefan Rhein. „Wir sind empört und schockiert, dass unser Bild für den Wahlkampf der NPD missbraucht wird. Das verletzt nicht nur die Rechte der Stiftung am Bild, sondern auch die Botschaft des Reformators.“ In Dresden hingen zwei dieser Plakate übrigens auch kurz an Straßenlaternen vor dem Landeskirchenamt, waren aber rasch wieder verschwunden.

Von hp

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