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Sprengstoffanschläge: Mann soll Tatverdächtigen bestärkt haben

Neue Erkenntnisse Sprengstoffanschläge: Mann soll Tatverdächtigen bestärkt haben

Der zweite Tatverdächtige im Fall der Sprengstoffanschläge auf eine Moschee und das Kongresszentrum in Dresden soll den mutmaßlichen Täter ideell bestärkt haben. Er stehe im Verdacht, „psychisch Beihilfe“ geleistet zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Außerdem soll er Redner bei Pegida gewesen sein.

Eine Frau verlässt am 27. September in Dresden die Fatih Camii Moschee. Vor der Moschee und dem internationalen Kongresszentrum wurden zwei Sprengstoffanschläge verübt.

Quelle: dpa/Archiv

Dresden. Der zweite Tatverdächtige im Fall der Sprengstoffanschläge auf eine Moschee und das Kongresszentrum in Dresden soll den mutmaßlichen Täter ideell bestärkt haben. Er stehe im Verdacht, „psychisch Beihilfe“ geleistet zu haben, teilte die Generalstaatsanwaltschaft am Montag mit. Es gebe bisher keinen Hinweis, dass er dem Beschuldigten beim Bau der Sprengsätze geholfen habe. Der Betroffene stamme wie der mutmaßliche Täter aus Dresden.

Am Wochenende war bekannt geworden, dass es Ermittlungen gegen einen zweiten Mann gibt. Am 8. Dezember hatte die Polizei nach einem Vergleich von DNA-Spuren einen 30-Jährigen festgenommen. Dieser soll auch als Redner beim fremden- und islamfeindlichen Pegida-Bündnis in Dresden aufgetreten sein. Hinweise auf Komplizen gab es bisher nicht.

Bei den Sprengstoffanschlägen wenige Tage vor den zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Dresden war Sachschaden entstanden, Menschen wurden nicht verletzt. Sie hatten bundesweit Entsetzen ausgelöst.

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