Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -1 ° Schneeregen

Navigation:
Google+
Schwarzfahrer rastet aus und landet nach Kopfnuss gegen Polizistin in Psychiatrie

Hauptbahnhof Dresden Schwarzfahrer rastet aus und landet nach Kopfnuss gegen Polizistin in Psychiatrie

Ein unkontrolliert um sich schlagender Schwarzfahrer hat die Dresdner Bundespolizei am Montagnachmittag beschäftigt. Der 24-jährige Freiberger war dem Schaffner der Mitteldeutschen Regiobahn von Freiberg nach Dresden in Freital aufgefallen, wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte. Er hatte kein Ticket dabei und gab offensichtlich falsche Identitäten an.

Voriger Artikel
Dresdner Polizei sucht Geschädigte nach Unfallfahrt in der Seevorstadt
Nächster Artikel
Haben Dresdner Neonazis Stolpersteine überklebt?

Symbolbild.
 

Quelle: Fotograf privat

Dresden.  Ein unkontrolliert um sich schlagender Schwarzfahrer hat die Dresdner Bundespolizei am Montagnachmittag beschäftigt. Der 24-jährige Freiberger war dem Schaffner der Mitteldeutschen Regiobahn von Freiberg nach Dresden in Freital aufgefallen, wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte. Er hatte kein Ticket dabei und gab offensichtlich falsche Identitäten an. Der Schaffner rief eine bereits im Zug befindliche Streife der Bundespolizei hinzu, die allerdings auch keine vernünftige Auskunft erhielt. Die Beamten kündigten als Konsequenz an, den jungen Mann zur Bundespolizeiwache in den Dresdner Hauptbahnhof mitzunehmen.

Daraufhin brannten dem 24-Jährigen offenbar alles Sicherungen durch. Er wurde ausfällig und beleidigte die Polizisten. Außerdem versuchte er, die Beamten wegzudrängen und abzuhauen. Die Polizisten verpassten dem störrischen Schwarzfahrer deshalb Handschellen, für Ruhe sorgte das jedoch immer noch nicht.

Unvermittelt verpasste der bereits einschlägig bekannte Freiberger einer Polizistin einen Kopfstoß ins Gesicht und beleidigte sie mit einem Vokabular aus der untersten Schublade. Sie musste sich anschließend in ärztliche Behandlung begeben. Zuvor half sie jedoch noch, den 24-Jährigen unter heftigster Gegenwehr und massiver Beleidigungen bis zum Eintreffen im Hauptbahnhof Dresden festzuhalten.

Weil sich der Krawallbruder gar nicht kontrollieren ließ, riefen die Bundespolizisten weitere Beamte hinzu, die sich wegen der vielen Demonstrationen zum 13. Februar in Dresden befanden. Den Plan, den Freiberger, der sich während eines seiner Gewaltausbrüche Nasenbluten zugezogen hatte, durch Rettungskräfte zu behandeln, gaben die Polizisten auf. Aufgrund seines anhaltend aggressiven und unberechenbaren Verhaltens wurde er in die psychiatrische Abteilung eines Dresdner Krankenhauses eingeliefert.

Der Angreifer war derart rabiat und aufgebracht, dass Polizeikräfte, die aus Anlass des Demonstrationsgeschehens in Dresden am Hauptbahnhof eingesetzt waren, die Beamten bei Durchführung der weiteren polizeilichen und strafprozessualen Maßnahmen unterstützten.

Gegen den 24-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Betruges, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet. Ein Zusammenhang mit den zahlreichen demonstrativen Anlässen in Dresden bestand nicht, meint die Bundespolizei.

Von uh

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Polizeiticker Dresden
Feuerwehren: Rufnummern und Adressen

Bei Bränden und Notfällen erreichen Sie hier die Feuerwehren vor Ort. mehr

Schmutz vor der Haustür, Graffito an Wand. Informieren Sie das Dresdner Ordnungsamt. mehr

Die Polizei gibt Tipps, wie sich Mieter und Hausbesitzer besser gegen Einbrecher wappnen können.mehr