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Polizeiticker Privatvendetta gegen Wetterhäuschen – 20-Jährige beschäftigt Bundespolizei
Dresden Polizeiticker Privatvendetta gegen Wetterhäuschen – 20-Jährige beschäftigt Bundespolizei
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12:34 24.02.2017
Am Wetterhäuschen ließ die 20-jährige Schmiererin ihre Wut aus. Quelle: Bundespolizeiinspektion Dresden
Dresden

Am Donnerstagabend haben Bundespolizisten am Hauptbahnhof eine Graffiti-Sprayerin auf frischer Tat ertappt. Ein Lokführer hatte den Beamten gegen 18.15 Uhr den Tipp gegeben, wie die Bundespolizei am Freitag mitteilte. Er hatte die junge Frau beobachte, wie sie das Wetterschutzhaus auf Bahnsteig 4a des Hauptbahnhofes Dresden mit Farbe besprühte.

Am Tatort entdeckten die Bundespolizisten mehrere frische Graffiti mit den Schriftzügen „A.C.A.B.“ und „Hitler“ in schwarzer Farbe sowie eine 20-Jährige aus dem Landkreis Bautzen. Der Tatverdacht gegen die junge Frau erhärtete sich umgehend, da ihre Kleidung verräterische Farbspritzer aufwies. Bei der Durchsuchung der 20-Jährigen wurden zudem mehrere Farbspraydosen mit schwarzer Farbe gefunden.

Als würde Sachbeschädigung in mehreren Fällen nicht schon genügend Ermittlungsgrund darstellen, beleidigte die Sprayerin während der Mitnahme wiederholt die Beamten. Zudem versuchte sie, einen Polizisten mittels eines Schwingers in das Gesicht zu schlagen. Pech für die bereits polizeibekannte junge Dame war, dass es sich bei dem Beamten um einen besonders geschulten Polizeitrainer handelte, der den Angriff mühelos abwehrte.

Nach Abschluss der aller Maßnahmen konnte die 20-Jährige kurz vor 21 Uhr die Wache der Bundespolizei wieder verlassen. Für den Hauptbahnhof Dresden hatten ihr die Beamten jedoch einen Platzverweis ausgesprochen. Doch gegen 2 Uhr wurde die offenbar unbelehrbare junge Frau erneut am Tatort angetroffen. Sie hatte mit einem Schotterstein die Seitenscheibe des Wetterschutzhauses eingeschlagen. Eine Auswertung der Aufzeichnung der Überwachungskamera, die das Tatgeschehen aufgezeichnet, haben die Bundespolizisten als Beweismittel gesichert. Gegen die 20-Jährige wurden Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung in mehreren Fällen, Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Von uh

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