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Mercedes-Brand ist kein Fall für das Operative Abwehrzentrum

Dresden Mercedes-Brand ist kein Fall für das Operative Abwehrzentrum

Auch nach Auslobung einer Belohnung von 5000 Euro haben die Ermittler des OAZ keine neuen Hinweise auf die Täter bekommen, die von Ende März bis Mitte Mai drei Autos in Dresden in Brand gesetzt haben. Die Ermittler gehen zudem nicht davon aus, dass der Autobrand vom Bischofsplatz zu der Serie gehört.

Die Ermittler gehen nicht davon aus, dass der Autobrand vom Bischofsplatz zu der Serie gehört.

Quelle: Roland Halkasch

Dresden.  Auch nach Auslobung einer Belohnung von 5000 Euro haben die Ermittler des Operativen Abwehrzentrums (OAZ) keine neuen Hinweise auf die Täter bekommen, die von Ende März bis Mitte Mai drei Autos in Dresden in Brand gesetzt haben. Die Ermittler gehen zudem nicht davon aus, dass der Autobrand vom Bischofsplatz, bei dem am Sonntag vier Autos zerstört worden sind, zu der linken Extremisten zugerechneten Brandanschlagsserie gehört. Es gebe keinerlei Hinweise auf eine politische Motivation, begründet Polizeisprecher Marko Laske. Entsprechend ermittelt die Dresdner Polizei und nicht das OAZ weiter nach den mutmaßlich zwei Tätern, die am frühen Sonntagmorgen in Richtung Conradstraße davonrannten, nachdem sie einen Mercedes E 320 CDI in Brand gesetzt hatten.

Zu den Überlegungen gehört wohl auch, dass ein Bekennerschreiben bisher fehlt. Nach dem ersten Brand hatte sich eine linke Gruppierung auf einem einschlägigen Internetportal zur Brandstiftung bekannt. Der am 28. März an der Niederwaldstraße in Flammen aufgegangene Mitsubishi gehörte dem Politologen Werner Patzelt, der in linksextremistischen Kreisen als „Pegida-Versteher“ verschrien ist. Auch nachdem am 30. April ein Maserati in Brand gesetzt und von dem Feuer an der Zittauer Straße in der Äußeren Neustadt auch ein dort geparkter Jaguar in Mitleidenschaft gezogen worden war, tauchte ein Bekennerschreiben auf. Dieses Mal wurde die Abwehr von Gentrifizierung, das heißt sozialer Veränderungen im Kneipenviertel, als Motiv angegeben. Auch wenn es für die dritte Tat vom 18. Mai kein Bekennerschreiben gibt, gehen die Ermittler für den Brand eines am Julie-Salinger-Weg geparkten Audi A2 für eine ähnliche Motivlage aus.

Von uh

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