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Hundehasser legt Futterköder mit Rasierklingen in Dresden-Laubegast aus

Melli-Beese-Straße Hundehasser legt Futterköder mit Rasierklingen in Dresden-Laubegast aus

Im Dresdner Süden treiben offenbar Hundehasser ihr Unwesen. Am Freitagabend haben Zeugen an der Melli-Beese-Straße in Laubegast zwei mit Rasierklingen bestückte Futterköder gefunden, wie die Polizei mitteilte. Diese Fälle häufen sich im Bereich des Polizeireviers Süd.

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Symbolbild.

Quelle: dpa

Dresden. Im Dresdner Süden treiben offenbar Hundehasser ihr Unwesen. Am Freitagabend haben Zeugen an der Melli-Beese-Straße in Laubegast zwei mit Rasierklingen bestückte Futterköder gefunden, wie die Polizei mitteilte. In einem Fall hatte der Hund bereits einen derart präparierten Wurstköder in der Schnauze, konnte in letzter Minute noch vom seinem Besitzer am Herunterschlucken gehindert werden.

Anwohner des Wohngebiets haben daraufhin die Gegend abgesucht und einen weiteren Köder entdeckt. Dieses Mal handelte es sich um ein Käsestück. Unklar ist derzeit noch, wer die Täter sind und wieviele Futterköder mit Rasierklingen sie ausgelegt haben. Polizisten haben die Gegend abgesucht und nichts weiter gefunden, informiert Polizeisprecher Thomas Geitnher. Anwohner warnen derzeit mit Aushängen vor den gefährlichen „Leckerlis“, die auch in den Händen spielender Kinder großen Schaden anrichten können.

Am Wochenende hat sich zudem ein 77-Jähriger aus Strehlen bei der Polizei gemeldet, dessen Beagle bereits am 13. Mai einen präparierten Köder gegessen haben könnte. Aus dem Magen des Tieres holte ein Tierarzt bei einer lebensrettenden Operation jedenfalls zwei etwa neun Zentimeter lange Nadeln. Der Besitzer vermutet, dass sie in einem Köder gesteckt haben, mit Sicherheit bestätigen können das die Ermittler jedoch nicht, sagt Polizeisprecher Geithner.

Im Dresdner Süden werden laut Polizei bereits seit Längerem immer wieder Köder mit schädlichem Inhalt gefunden, mal sind es Nadeln, mal Nägel, mal Rasierklingen. Ein bis zwei Fälle gebe es im Monat, „und die fast immer im Bereich des Reviers Süd“, sagt Polizeisprecher Geithner. Alle Polizisten in den betroffenen Stadtteilen seien sensibilisiert, es sei aber sehr schwer, die Täter zu überführen und die Straftaten zu unterbinden.

Von uh

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