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Herrenloser Rucksack sorgt für Evakuierung der Kuppelhalle im Hauptbahnhof

Dresden Herrenloser Rucksack sorgt für Evakuierung der Kuppelhalle im Hauptbahnhof

Ein vergesslicher australischer Tourist hat am Freitagvormittag einen Großeinsatz der Bundespolizei und eine teilweise Evakuierung des Hauptbahnhofs Dresden ausgelöst. Er hatte einen Rucksack auf einer Sitzgruppe zurückgelassen, auf den ein aufmerksamer Zeuge die Beamten kurz vor 10 Uhr aufmerksam gemacht hatte.


Quelle: DNN

Dresden. Ein vergesslicher australischer Tourist hat am Freitagvormittag einen Großeinsatz der Bundespolizei und eine teilweise Evakuierung des Hauptbahnhofs Dresden ausgelöst. Er hatte einen Rucksack auf einer Sitzgruppe zurückgelassen, auf den ein aufmerksamer Zeuge die Beamten kurz vor 10 Uhr aufmerksam gemacht hatte. Die Bundespolizei sperrte den Fundort ab und evakuierte die gesamte Kuppelhalle mitsamt aller Geschäfte. Der Zugverkehr blieb davon unbeeinträchtigt. Man habe es zwar mehrmals in der Woche mit herrenlosen Gepäckstücken zu tun, sagt Bundespolizeisprecher Holger Uhlitzsch. In diesem Fall sei der Rucksack aber so demonstrativ und an einer so belebten Stelle abgestellt worden, dass die Ermittler größte Vorsicht angebracht sahen.

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Ein herrenloser Rucksack in der Kuppelhalle des Hauptbahnhofs Dresden hat die Bundespolizei auf den Plan gerufen. Die Beamten wurden kurz vor 10 Uhr auf das Gepäckstück aufmerksam gemacht. Nach knapp einer Stunde gab es Entwarnung.

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Gegen 10.30 Uhr traf die Entschärfergruppe der Bundespolizei ein, die den Rucksack röntgte. Außerdem wurden Videoaufnahmen ausgewertet, um dem Besitzer des Gepäckstücks auf die Spur zu kommen. Gegen 10.55 Uhr konnten die Experten Entwarnung geben. Es handelt sich um ein vergessenes Gepäckstück, in dem sich persönliche Gegenstände, Kleidung und Unterhaltungselektronik befinden. Reisedokumente und australisches Geld lassen auf einen Besitzer aus Down Under schließen, der bis zum Mittag allerdings in Dresden nicht mehr auffindbar war.

„Zurückgelassene Gepäckstücke sind bei uns leider fast Alltagsgeschäft“, sagt Sprecher Uhlitzsch. Oft lassen sich die Besitzer rasch finden. In anderen Fällen gibt eine Videoauswertung Auskunft, etwa bei einem Fall in der vergangenen Woche, als zwei Reisende ihr Gepäck wie Fahrräder angeschlossen haben und anschließend einkaufen gegangen sind. Angesichts der Gefährdungslage muss die Bundespolizei in solchen Fällen eine aufwendige Überprüfung absolvieren. „Das bindet viele unserer Kräfte“, sagt Uhlitzsch. Außerdem locke es Diebe an. Er bittet Reisende daher, ihr Gepäck niemals unbeaufsichtigt zu lassen.

Von uh

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