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Erneuter Stinkbomben-Wurf auf Pegida-Gegner und Polizei

Demo-Montag Erneuter Stinkbomben-Wurf auf Pegida-Gegner und Polizei

Erneut haben Pegida-Anhänger am Montagabend eine Stinkbombe in Richtung der Gegendemonstration geworfen. Die Polizei bestätigte am Dienstag, dass ein Behältnis mit einer übelriechenden Flüssigkeit aus dem Pegida-Zug heraus geworfen wurde. Das Behältnis zerschellte unmittelbar vor zwei Polizisten.

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Symbolbild
 

Quelle: dpa-Zentralbild

Dresden. Erneut haben Pegida-Anhänger am Montagabend eine Stinkbombe in Richtung der Gegendemonstration geworfen. Die Polizei bestätigte am Dienstag, dass ein Behältnis mit einer übelriechenden Flüssigkeit aus dem Pegida-Zug heraus geworfen wurde. Das Behältnis zerschellte unmittelbar vor zwei Polizisten. Verletzt wurde niemand, beide Uniformen jedoch beschädigt. Die Reste wurden vor Ort dokumentiert und sichergestellt. Der konkrete Werfer ist allerdings unbekannt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung.

Nach dem 20. Februar und dem 1. Mai ist es der dritte dokumentierte Vorfall. Welche Flüssigkeit geworfen wurde, ist dabei unbekannt. Aufgrund des charakteristischen Geruchs sprachen Polizisten wie Betroffene bisher von Buttersäure.

„Es gibt leider keine Einsatztaktik, die dieses aktuelle Phänomen unterbinden könnte. Die Ampullen sind sehr klein, sodass wir im Vorfeld keine Chance haben, zu erkennen, dass ein derartiger Wurf bevorsteht“, erklärt Thomas Geithner, Pressesprecher der Dresdner Polizei. Da solche Stinkbomben kein ausschließliches Pegida-Phänomen seien, könne die Polizei auch den Kreis der potenziellen Werfer nicht eingrenzen. „Am Ende bleibt es dem Zufall überlassen, ob wir den Bewurf überhaupt einer konkreten Person oder zumindest einer Versammlung zuordnen können“, so Geithner weiter.

Von DNN

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Demo-Geschehen
Archivbild der Pegida-Demo am 8. Mai

Die wiederholten Würfe von Stinkbomben in Richtung der Gegendemonstranten haben versammlungsrechtlich keine Folgen für Pegida. „Im Versammlungsrecht gilt, dass der Veranstalter einer Versammlung nicht die Verantwortung für den einzelnen Versammlungsteilnehmer übernimmt“, teilte die Dresdner Stadtverwaltung auf DNN-Anfrage mit.

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